Mehr Sensibilität im Fußball

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Jörg Neblung war Berater von Robert Enke.

Hannover - Der Tod von Nationaltorwart Robert Enke hat nach Ansicht seines Beraters Jörg Neblung ein Umdenken im Spitzensport bewirkt.

“Insgesamt glaube ich schon, dass es jetzt mehr Sensibilität und Menschlichkeit im Fußball gibt. Und mit der geplanten Robert-Enke-Stiftung soll demnächst Betroffenen Mut gemacht werden, sich zu ihrer Erkrankung zu bekennen“, sagte der Spielervermittler in einem Interview mit dem “Hamburger Abendblatt“ (Samstag).

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Von den Taten einiger Verwirrter, die wie in Stuttgart den Mannschaftsbus bewerfen, sollte man nicht auf die gesamte Szene schließen. Enke, der an schweren Depressionen litt, hatte sich am 10. November 2009 das Leben genommen. Zwei Tage vorher hatte er sein letztes Bundesligaspiel für Hannover 96 absolviert. Neben der Witwe Teresa Enke wusste auch sein Freund und Berater Neblung von der Krankheit.

Selbstmorde von Spitzensportlern

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“Auch ich überlege immer wieder: Hättest du in der einen oder anderen Situation anders reagieren müssen? Wir haben drei Monate lang um und für ihn gekämpft - am Ende werden wir leider keine weiteren Antworten bekommen. Auch nicht auf die Frage, ob der Gang in eine Klinik ihn gerettet hätte“, berichtete Neblung.

dpa

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