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Mertesacker warnt trotz Arsenals Aufwärtstrend

Arsène Wenger und Per Mertesacker heben trotz Aufwärtstrend nicht ab. Foto: Andy Rain
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Arsène Wenger und Per Mertesacker heben trotz Aufwärtstrend nicht ab. Foto: Andy Rain

London (dpa) - Der Sprung auf Platz drei der Premier League war für den FC Arsenal eine wacklige Angelegenheit. Per Mertesacker und seine Abwehrkollegen hatten gegen Crystal Palace in den letzten 30 Minuten manch kritische Situation zu überstehen.

«Am Ende haben sie uns sehr unter Druck gesetzt. Beinahe hätten sie den Ausgleich erzielt. Da war das Glück auf unserer Seite», sagte Mertesacker. Es reichte aber zum 2:1 (2:0). So gut war die Ausgangslage im Rennen um einen direkten Startplatz in der Champions League für die Gunners schon lange nicht mehr. Die Endphase im Londoner Derby solle eine Warnung sein, meinte Mertesacker. «Wir dürfen nicht zu früh abschalten.»

Wettbewerbsübergreifend sind die Nord-Londoner mit Mertesacker und dessen Weltmeisterkollegen Mesut Özil seit dem Jahreswechsel in acht von zehn Spielen als Sieger vom Feld gegangen. In der Premier League haben sie sich vom sechsten Rang hochgearbeitet. Auch weil die lange kritisierte Defensive stabiler agiert. «Unsere Innenverteidiger haben sehr gut gespielt», lobte Trainer Arséne Wenger auch Mertesacker.

Die Kritik am Coach, dem eine zu passive Haltung in Transferfragen vorgeworfen wurde, ist auch verstummt. Die nächste Herausforderung wartet am Mittwoch, wenn Wengers Ex-Club AS Monaco zum Achtelfinal-Hinspiel in der Champions League ins Emirates Stadium kommt. «Ich fühle mich stark. Lasst uns weiter kämpfen und bis zum Ende geschlossen auftreten», forderte Wenger. Als Pluspunkt sieht der Franzose, dass man im Liga-Restprogramm mehr Heim- als Auswärtsspiele absolvieren kann.

Das erneute Startrecht in der Königsklasse ist aber keinesfalls sicher. Manchester United strauchelte beim 1:2 bei Swansea wieder einmal, liegt mit 47 Punkten aber nur einen Zähler hinter den Gunners. Der FC Southampton (46 Punkte) und der FC Liverpool (45) folgen knapp dahinter, nachdem die «Reds» das direkte Duell am Sonntag 2:0 für sich entschieden. Arsenals Erzrivale Tottenham (44) kam in der Nachspielzeit noch zu einem 2:2 gegen West Ham United - büßte aber letztlich zwei Zähler ein.

Santi Cazorla (8.) und Olivier Giroud (45.+1) mit seinem 50. Tor für die Gunners sicherten den Sieg. Der Anschluss durch Glenn Murray in der Nachspielzeit kam zu spät. Özil hatte seine beste Szene, als er Alexis Sanchez bediente, doch der Chilene verzog.

Für Gesprächsstoff sorgte Spitzenreiter Chelsea, der sich beim 1:1 (1:0) gegen Abstiegskandidat FC Burnley blamierte und nur noch fünf Punkte vor ManCity liegt. Der Meister kam gegen Newcastle United zu einem 5:0 (3:0). Blues-Coach José Mourinho verwies auf vier Szenen: «Es gab vier Schlüsselmomente. Die Minuten 30, 33, 43 und 69. Fragen Sie nicht nach mehr. Ich kann nicht mehr sagen, sonst werde ich wieder bestraft». In der Tat hatte der Schiedsrichter Chelsea zwei mögliche Elfmeter verweigert und ein böses Foul an Nemanja Matic übersehen, infolgedessen sich der Serbe eine Rote Karten einhandelte.

Louis van Gaal überraschte nach der missglückten Reise von ManUnited nach Wales: «Wir haben eine sehr gute zweite Halbzeit gespielt». Diese Aussage traf auf Unverständnis. Die «Manchester Evening News» nannte den Coach stur. «Van Gaal behauptet, seine Mannschaft habe alle zwei Minuten eine Chance gehabt, allerdings konnte man in 90 Minuten nur drei Schüsse auf's Tor zählen - drei weniger als Swansea». Zu allem Überfluss humpelte Stürmer Robin van Persie auf Krücken aus dem Stadion.

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