74er-Weltmeister im TV

Breitner: Doping war Thema im Fußball

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Paul Breitner

Köln - Nach Ansicht des 74er-Weltmeisters Paul Breitner ist Doping in der Vergangenheit eine Begleiterscheinung des Profi-Fußballs gewesen.

„Es wäre vermessen, wenn wir Fußballer sagen würden, dass das Thema Doping, und ich rede von 1986/87, also von den Jahren, in denen ich ein bisschen was mitbekommen habe, keines war“, sagte Breitner in der Sendung „Sport und Talk aus dem Hangar-7“ bei Servus-TV.

„Wenn wir so tun würden, dass nur die Leichtathleten, die Schwimmer, die, die, die, die diejenigen wären, bei denen es Doping gab. Nein“, sagte Breitner, der es zwischen 1970 und 1983 auf 285 Bundesliga-Einsätze für Bayern München und Eintracht Braunschweig gebracht hat. Natürlich sei auch in den Jahren davor, die er überblicken könne, Doping ein Thema im Fußball gewesen: „Wer das so wegwischt, ist ein Pharisäer für mich.“

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Zuletzt hatte Ex-Nationalspieler Bernd Schuster in der Doping-Diskussion einen sehr fragwürdigen Standpunkt vertreten. Solange die Verabreichung der Dopingmittel der „reinen Regeneration“ diene, „habe ich kein Problem damit“, sagte der Trainer des spanischen Erstligisten FC Malaga im Interview mit Sport Bild Plus. Zudem gab der Europameister von 1980 an, zu seiner aktiven Zeit „irgendwelche Sachen“ von den Ärzten bekommen zu haben.

Die Diskussion über Doping im Fußball war in den vergangenen Wochen durch die Veröffentlichung der Studie zum Doping in Westdeutschland neu entfacht worden.

SID

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