Petrik Sander neuer Koblenz-Trainer

+
Petrik Sander soll die TuS Koblenz vor dem Sturz in die Drittklassigkeit retten

Koblenz - Zwei Wochen nach der Trennung von Trainer Uwe Rapolder hat die TuS Koblenz Petrik Sander mit dem Unternehmen Klassenverbleib beauftragt.

Wie der Fußball-Zweitligist am Sonntag mitteilte, soll der 49-Jährige am Dienstag vorgestellt werden und anschließend erstmals das Training beim Tabellen-Vorletzten leiten. “Er hat Erfahrung im Abstiegskampf“, begründete TuS-Geschäftsführer Wolfgang Loos die Entscheidung. Sander unterschrieb in Koblenz einen Vertrag bis zum Saisonende. Zuletzt war er beim Drittligisten VfR Aalen tätig, den er zusammen mit Ex-Weltmeister Jürgen Kohler aber nicht wie erhofft in die 2. Bundesliga führen konnte.

Trainerwechsel in der Bundesliga und der 2. Bundesliga

Trainerwechsel in dieser Bundesliga-Saison: Wer ging, wer kam?

Vor seinem Engagement in Aalen hatte Sander sehr erfolgreich bei Energie Cottbus gearbeitet. Als Nachfolger von Eduard Geyer hielt er die Lausitzer zunächst in der Zweiten Liga und führte sie 2006 fast sensationell in die Bundesliga. Mit bescheidenen finanziellen Mitteln hielt Sander Energie in der Saison 2006/2007 als einzigen Ost-Club in der Beletage des deutschen Fußballs, ehe er im September 2007 entlassen wurde.

In Koblenz soll Sander nun erneut einen vom Abstieg bedrohten Club retten, der wie damals Cottbus ebenfalls finanziell keine großen Sprünge machen kann. “Es wird keine leichte Aufgabe“, sagte Loos. Nach der Entlassung von Rapolder, der mit der TuS dreimal den Klassenverbleib schaffte, hatte im letzten Hinrundenspiel gegen den FSV Frankfurt Co-Trainer Uwe Koschinat das Team betreut. Durch die 0:1-Niederlage rutschten die Koblenzer auf den vorletzten Tabellenrang ab und haben bereits sieben Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz.

Zurück zur Übersicht: Fußball

Auch interessant

Kommentare

Live: Top-Artikel unserer Leser

MEHR AUS DEM RESSORT