RB-Sportdirektor

Rangnick würde bei Planung auch auf Nagelsmann hören

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Sportdirektor Ralf Rangnick äußert sich zu der zukünftigen Personalplanung. Foto: Stefan Puchner

Leipzig (dpa) - Obwohl Julian Nagelsmann erst ab der kommenden Saison den Cheftrainerposten beim Fußball-Bundesligisten RB Leipzig übernimmt, würde Sportdirektor Ralf Rangnick in Sachen Kaderplanung auch dessen Einschätzung einholen.

Generell sei das zwar nicht vorgesehen. "Aber natürlich, sollten wir in der Winterpause an den Punkt kommen, wo wir über die Verpflichtung eines Spielers für den kommenden Sommer entscheiden, würden wir das nicht komplett über seinen Kopf hinweg tun", sagte Rangnick in einem Interview der "Welt am Sonntag". Grundsätzlich folge bei den Sachsen der Trainer der Philosophie und damit auch dem Kader.

Der noch beim Liga-Kontrahenten 1899 Hoffenheim unter Vertrag stehende Nagelsmann war nach der Trennung von Ralph Hasenhüttl der Wunschkandidat von Rangnick. Bis Saisonende ist der 60-Jährige bei RB noch in Doppelfunktion als Coach und Sportdirektor tätig.

Angst vor Auseinandersetzungen mit Nagelsmann hat Rangnick nicht. "Es war auch in den Vorjahren nicht so, dass wir uns hier jeden Tag in den Armen gelegen und gesagt haben: Ja, genau. So sehe ich das auch", sagte Rangnick, "hinter verschlossenen Türen dürfen gerne mal die Fetzen fliegen." Rangnick ist sich der Konstellation bewusst: "Erfolg ist nur möglich, wenn sich die handelnden Personen in ihren Rollen respektieren."

Am kommenden Mittwoch treffen die beiden Clubs in der zweiten Runde des DFB-Pokals in Leipzig aufeinander. "Es wird eines der Highlight-Spiele", sagte Rangnick. In der Liga hatte RB Ende September in Hoffenheim mit 2:1 gewonnen.

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