Rückt Spartak nach?

Russlands Pokal-Sieger darf nicht in Europacup

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Moskau - Der russische Pokalsieger FK Rostow darf nicht in der Europa League starten. Der Grund: Lizensierungsfehler. Der Verein soll durch Rekordmeister Spartak Moskau ersetzt werden.

Wegen Lizenzierungsfehlern darf der russische Fußball-Pokalsieger FK Rostow nicht in der Europa League starten und soll von Rekordmeister Spartak Moskau ersetzt werden. Die nötigen Dokumente sollten noch am Freitag an die Europäische Fußball-Union UEFA geschickt werden, sagte der Generalsekretär des russischen Verbandes, Anatoli Worobjow, der Zeitung „Sport Express“ zufolge. Rostows Finalgegner FK Krasnodar ist als Ligafünfter für den Europapokal qualifiziert.

„Nach sportlichen Kriterien sollte nun Spartak Moskau in der Europa League spielen“, sagte Worobjow. Spartak, das Medienberichten zufolge den Ex-Bundesligaprofi Murat Yakin als neuen Trainer verpflichtet, hatte die Europa League als Tabellensechster nach einer schwachen Rückrunde noch verpasst. Trotz der Lizenzierungsprobleme darf Rostow aber in der kommenden Saison in der russischen Liga antreten.

Spartaks Clubchef Leonid Fedun nannte für seinen Verein den Europa-League-Sieger FC Sevilla mit Ex-Spartak-Coach Unai Emery als Vorbild. Die Spanier hätten nur deshalb im Europapokal gespielt, weil gleich zwei anderen Mannschaften - FC Malaga und Rayo Vallecano - die Teilnahme verweigert worden sei, sagte Fedun.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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