VfB mistet weiter aus

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Yildiray Bastürk verlässt die Bundesliga.

Stuttgart - Yildiray Bastürk hat der VfB Stuttgart von der Gehaltsliste bekommen, Thomas Hitzlsperger sondiert dagegen immer noch den Markt.

Wie der schwäbische Fußball-Bundesligist am Mittwoch mitteilte, wechselt Bastürk mit sofortiger Wirkung zu den Blackburn Rovers. Der ehemalige türkische Nationalspieler war am Vortag zu abschließenden Verhandlungen und zur sportärztlichen Untersuchung zum Tabellenzwölften der englischen Premier League geflogen. Der 31- Jährige ist nach Jan Simak (Mainz 05) und Ludovic Magnin (FC Zürich) bereits der dritte Spieler, der den VfB in der laufenden Transferperiode verließ.

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Aufgrund zahlreicher Verletzungen und seines schweren Standes bei den Trainern Christian Gross und Markus Babbel absolvierte Bastürk in den vergangenen zweieinhalb Jahren lediglich 31 Bundesliga-Spiele für den VfB. In der laufenden Saison wurde er nur einmal eingewechselt. Der offensive Mittelfeldspieler war 2007 als Wunschspieler des damaligen Coaches Armin Veh nach Stuttgart gekommen und zählte dort auch zu den Topverdienern. Davor spielte Bastürk in der Bundesliga für Hertha BSC Berlin, Bayer Leverkusen und den VfL Bochum. Für die türkische Nationalmannschaft bestritt er insgesamt 49 Länderspiele.

Hitzlsperger lässt seinen Berater derweil Ausschau nach einem neuen Verein halten. “Am liebsten würde ich beim VfB Stuttgart bleiben. Ein Vereinswechsel wäre zum jetzigen Zeitpunkt eine Notlösung. Aber es ist doch in meiner Situation völlig normal, dass mein Berater unterwegs ist, um den Markt zu sondieren“, sagte der 27- Jährige der “Stuttgarter“ Zeitung“ und den “Stuttgarter Nachrichten“. Der ehemalige Kapitän hat beim VfB seinen Stammplatz verloren und muss mangels Spielpraxis um seine WM-Teilnahme fürchten. Am Rande des Leistungstests der Nationalmannschaft führte er “ein ausführliches Gespräch“ mit Bundestrainer Joachim Löw. “Er hat mir gesagt, dass ich wieder regelmäßig spielen soll“, erklärte Hitzlsperger.

Der Mittelfeldspieler bezeichnete seine Situation beim VfB als schwierig. “Im Moment sind andere vor mir. Es gab ja auch keine Notwendigkeit, etwas zu ändern - wir waren schließlich erfolgreich“, sagte er. Sollte Hitzlsperger bis zum 1. Februar wechseln, käme für ihn nur ein Verein infrage, bei dem er die Aussicht habe, “regelmäßig zu spielen“, und bei dem er “keine lange Eingewöhnungszeit“ brauche. Gerüchte über einen Transfer zum spanischen Club Real Saragossa bezeichnete er als “völligen Blödsinn“. Stattdessen möchte Hitzlsperger “noch einmal das Gespräch“ mit VfB-Trainer Christian Gross suchen, um seine Einsatzchancen in der Rückrunde auszuloten.

dpa

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