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Zverev zählt nicht dazu

French Open: Das sind Beckers Top-Favoriten

BMW Players Night mit Verleihung des "Iphitos-Awards"
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BMW Players Night mit Verleihung des "Iphitos-Awards"

An Boris Beckers Einschätzung hat sich trotz des Turniersieges des Deutschen Alexander Zverev nichts geändert. Allerdings lobt die Legende den Youngster in höchsten Tönen.

Update vom 24. Mai 2017: Ab dem 28. Mai wird sich zeigen, ob Boris Becker mit seiner Einschätzung richtig liegt. Denn dann starten in Paris die French Open 2017. Auf tz.de* erfahren Sie, wo Sie das Grand-Slam-Turnier live im TV und im Live-Stream sehen können.

Boris Becker bremst. Auch wenn ihn Alexander Zverev einmal mehr tief beeindruckt hat, zählt er den Jungstar noch nicht zu den heißesten Anwärtern auf den Titel bei den am Sonntag beginnenden French Open. "An meiner Meinung hat sich nichts geändert: Für mich sind noch immer Rafael Nadal und Novak Djokovic die Favoriten", sagte Becker am Montag dem SID.

Hinter dem spanischen Sandplatzkönig und dem serbischen Vorjahressieger, der im Finale von Rom gegen Zverev nahezu chancenlos war (4:6, 3:6), sieht Becker allerdings den gebürtigen Hamburger zumindest in einer aussichtsreichen Position für das zweite Grand-Slam-Turnier der Saison. "Er gehört zu einer Gruppe von sechs oder sieben Spielern, die näher rückt und in Paris etwas reißen kann", meint Becker.

In den Augen des dreimaligen Wimbledonsiegers ist Zverev mit dem Triumph in der "Ewigen Stadt" ein "Durchbruch" gelungen. "Ich war sehr beeindruckt von der Gelassenheit, Ruhe und Konzentrationsfähigkeit in seinem vielleicht wichtigsten Match bislang", lobte Becker: "Es ist bekannt, dass er alles mitbringt, um in der Spitze mitzuspielen, dass er es so auf den Punkt liefert, hat mich und wohl auch Novak beeindruckt."

Bei den letzten 59 Masters, der prestigeträchtigen und hochdotierten Serie, die mit neun Turnieren im Jahr unmittelbar unter den Grand Slams angesiedelt ist, hießen die Sieger 54-mal Djokovic, Nadal, Roger Federer und Andy Murray. Zverev drängt mit Macht in die Phalanx der "Fantastischen Vier". Am Montag kam er zunächst unter den Top 10 der Weltrangliste an - als erster Deutscher seit Tommy Haas vor fast zehn Jahren.

Den Masters-Triumph als jüngster Spieler seit Djokovic 2007 in Miami und den nächsten Meilenstein im Ranking genoss Zverev mit Mama Irina, Papa Alexander und Hund Lövik. Ein stolzer Moment für die Familie Zverev, aber keiner, für den es sich lohnt, länger als wenige Stunden innezuhalten.

"Auch wenn ich diesen Titel gewonnen habe: Ich werde schon sehr bald zurück auf dem Trainingsplatz sein, um mein Spiel zu verbessern", sagte Zverev junior. Seine Ziele, das hat er nie verheimlicht, liegen jenseits eines Masters-Titels und Platz zehn der Tenniswelt, auch wenn er es "wahrlich großartig" findet, beides bereits mit 20 Jahren erreicht zu haben.

Zverev spielt um die größten Ehren seiner Branche, um Grand-Slam-Trophäen und den Tennis-Thron, auf dem derzeit der Brite Murray sitzt. Dennoch rät Becker seinem potenziellen Erben "Schritt für Schritt" zu denken: "Das nächste Etappenziel sollte in Paris die zweite Woche sein." Die hat Zverev bislang noch bei keinem der vier Majors erreicht.

*tz.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerkes.

sid

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