Betrugsvorwurf

Armstrong: Gericht muss Klage zurücknehmen

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Lance Armstrong meint, die Regierung habe bewusst weggeschaut.

Washington - Der tief gefallene Radsport-Star Lance Armstrong hat vor einem Bundesgericht in Washington gefordert, die Klage gegen ihn wegen Betrugs zum Nachteil der Vereinigten Staaten fallen zu lassen.

Der 41 Jahre alte Texaner argumentierte, sein früheres Team US Postal habe über Dopingvorwürfe gegen ihn bewusst hinweg gesehen, um den lukrativen Sponsorenvertrag mit dem staatlichen Post-Unternehmen nicht zu gefährden. „Auch wenn die Regierung nun vorgibt, geschädigt worden zu sein, sprechen ihre damaligen Handlungen für sich. Hat sie die Vorwürfe untersuchen lassen und das Team aus dem Rennbetrieb genommen? Hat sie die Angelegenheit an ihre Anwälte gegeben? Das hat sie eben nicht. Anstatt von ihrem Recht Gebrauch zu machen, den Sponsorenvertrag zu kündigen, hat die Regierung ihn verlängert“, hieß es in einer Mitteilung der Armstrong-Anwälte: „Die Logik dahinter ist klar: Armstrong hatte 2000 erneut die Tour de France gewonnen, Die Regierung wollte einen Siegertypen und die ganze Aufmerksamkeit, die damit einher geht. Deshalb war sie der Sponsor. Sie bekam genau das, wofür sie zahlte.“

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Die US-Regierung hatte im Namen des US Postal Service Klage eingereicht, weil sie sich duch die systematischen Doping-Praktiken Armstrongs und seiner Teamkollegen betrogen sah. Dem Texaner waren im Oktober 2012 sämtliche sieben Tour-Siege wegen Dopings aberkannt worden. Im Januar 2013 gestand er die Manipulationen.

sid

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