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Weltcup in Antholz

Biathleten bei WM-Generalprobe: 20 Strafminuten im Einzel

Arnd Peiffer
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Bester Deutscher über 20 Kilometer in Antholz: Arnd Peiffer. Foto: Martin Schutt/dpa

In die Top Ten haben es die deutschen Biathlon-Männer beim schweren Einzel über 20 Kilometer nicht geschafft. Bei der WM-Generalprobe war einmal mehr ein Olympiasieger bester deutscher Skijäger.

Antholz (dpa) - Arnd Peiffer war nach der Biathlon-Tortur beim Weltcup in Antholz geschafft. «Das letzte Schießen hier ist immer schwer, weil man so fertig ist von der Runde. Es ist ärgerlich», sagte der Olympiasieger, der seine beiden Strafminuten beim letzten Auftritt am Schießstand kassierte.

Beim ersten Saisonsieg des Russen Alexander Loginow war der 33-Jährige im schweren Einzelrennen über 20 Kilometer in der Höhenlage der Südtirol-Arena trotzdem noch Elfter geworden - und damit bester deutscher Skijäger.

Peiffer war deutlich besser unterwegs als seine beiden etablierten Teamkollegen Benedikt Doll (5 Fehler/Platz 26) und Erik Lesser (4/48), die ebenfalls die Qualifikation für die anstehende Weltmeisterschaft im Februar in Pokljuka/Slowenien in der Tasche haben. Zweitbester Deutscher im zweiten Einzelrennen der Saison war Roman Rees, der wie Peiffer zwei Fehler schoss und als 16. knapp an der halben WM-Norm vorbeilief. Der Schwarzwälder hat im Massenstart am 24. Januar (15.05 Uhr/ZDF und Eurosport) noch eine letzte Chance. «Insgesamt bin ich zufrieden», sagte Rees. Der 27-Jährige ist zudem in der Männer-Staffel am 23. Januar (15.05 Uhr) neben den drei Ex-Weltmeistern Lesser, Peiffer und Doll dabei.

Im Einzel kam Johannes Kühn (3 Fehler) auf Rang 18., Philipp Horn (4) beendete das Rennen auf Platz 30 - der Bayer und der Thüringer müssen nun darauf hoffen, auch ohne erfüllte Norm nominiert zu werden.

«Die Laufleistung war bei allen in Ordnung», sagte Bundestrainer Mark Kirchner im ZDF. Die Leistungen am Schießstand dagegen passten nicht - zusammen 20 Fehler schoss das Sextett. «Das hat uns so ein bisschen limitiert», meinte der Bundestrainer, der «grundsätzlich sicherlich nicht» zufrieden war mit den Darbietungen seines Teams.

«Man hat gesehen, dass es nicht so viele richtig gute Schießergebnisse gegeben hat», meinte Kirchner. Denn neben dem ehemaligen Dopingsünder Loginow, der vor dem Norweger Sturla Holm Laegreid (2/+ 58,5 Sekunden) und dem Franzosen Quentin Fillon Maillet (2/+ 1:10,6 Minuten) gewann, blieben nur noch drei weitere der 97 Biathleten fehlerfrei.

Beim letzten Weltcup vor den Welttitelkämpfen geht es am 23. Januar im Massenstart der Frauen für Vize-Weltmeisterin Vanessa Hinz und Marion Deigentesch noch um das WM-Ticket. Am 24. Januar will dann die Damen-Staffel ihren Erfolg von Oberhof wiederholen, ehe es im Massenstart der Männer vor allem für Rees um viel geht.

© dpa-infocom, dpa:210122-99-132350/3

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