Trainer Wegner bleibt

Hucks Facebook-Profil gehackt

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Marco Huck (li.) und Trainer Ulli Wegner gehen bereits zum zweiten Mal getrennte Wege.

Berlin - Es klang wie die Scheidung einer Ehe. Box-Weltmeister Marco Huck verkündete angeblich auf Facebook die Trennung von seinem Trainer aufgrund "unüberbrückbarer Differenzen". Doch er wurde Opfer einer Hacker-Attacke.

Update vom 18. November 2016: Am Samstag muss Marco Huck seinen IBO-Titel im Cruisergewicht verteidigen. Es ist seine erste Titelverteidigung. Wir verraten Ihnen, wo Sie den Kampf Marco Huck gegen Dymtro Kucher live im TV und Live-Stream sehen.

Update vom 26. Februar 2016: Der entthronte WBO-Weltmeister Marco Huck nimmt einen neuen Anlauf in Richtung WM-Titel. Am Samstag boxt Huck in Halle (NRW) gegen den Briten Ola Afolabi um den Titel des weniger bedeutenden Verbandes IBO im Cruisergewicht. Wir haben bereits zusammengefasst, wie Sie den Kampf Marco Huck gegen Ola Afolabi live im TV und im Live-Stream sehen können.

Unbekannte hatten sich unerlaubt Zugang zum Nutzerkonto des 28-jährigen Box-Weltmeisters Marco Huck verschafft und die Trennung von Trainer Ulli Wegner verkündet.

Wenig später rückte Huck die Dinge ins rechte Licht. „Liebe Fans, ich darf Euch beruhigen. Jemand hat sich Zugriff auf meinen Account verschafft. Ich trenne mich nicht von meinem Trainer Ulli Wegner. Die Polizei untersucht derzeit, wer der Unruhestifter gewesen ist“, schrieb Huck. In dem gefälschten Eintrag waren zuvor „unüberbrückbare Differenzen“ als Grund für das Ende der Zusammenarbeit mit dem Erfolgscoach angegeben worden.

Huck, WBO-Champion im Cruisergewicht, hatte vor fünf Jahren die Zusammenarbeit mit dem mittlerweile 71-jährigen Wegner beendet und Manfred Wolke engagiert, war aber wenige Wochen später zum erfahrenen Trainer zurückgekehrt. Huck, der seit 2004 von Wegner betreut wurde, hatte seinen Titel im vergangenen Monat gegen den Briten Ola Afolabi erfolgreich verteidigt. „Nach einigen nicht angenehmen Kämpfen haben wir geglänzt“, erklärte Wegner damals.

„Käpt“n Huck„ tritt am 14. September in Stuttgart zum Rückkampf gegen seinen Pflichtherausforderer Firat Arslan an. Im Herbst 2012 war dem Berliner gegen den früheren WBA-Titelträger ein umstrittener Sieg nach Punkten gelungen.

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SID

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