Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Brand: Zum Abschied ein Rennrad-Gutschein

+
Heiner Brand verabschiedet sich

Trier - Nach seinem letzten Spiel als Handball-Bundestrainer stand Heiner Brand Rede und Antwort zu seinen Gefühlen, seinem möglichen Nachfolger und seiner künftigen Arbeit als Handball-Manager beim Verband in Dortmund.

Offiziell ist Heiner Brand noch bis zum 30. Juni Handball-Bundestrainer. Doch mit dem 32:22-Sieg am Sonntag in Trier gegen Lettland zum Abschluss der EM-Qualifikation hat sich der 58-jährige Gummersbacher bereits von seinem Amt verabschiedet. Anschließend stand er Rede und Antwort zu seinen Gefühlen, seinem möglichen Nachfolger und seiner künftigen Arbeit als Handball-Manager beim Verband in Dortmund.

Wie geht es Ihnen nach Ihrem letzten Spiel als Bundestrainer?

Brand: “Ich habe heute mein schwerstes Spiel hinter mich gebracht. Die nervliche Belastung war enorm. Ich bin jetzt froh, dass ich es hinter mich gebracht habe. Ein bisschen Erleichterung ist auch da.“

Mit nervlicher Belastung meinten Sie, dass es Ihnen emotional nahe gegangen ist?

Brand: “Ja, sicher. Alles andere wäre ja auch schlimm. Wenn ich nach vierzehneinhalb Jahren mit einem Job, den ich sehr, sehr gerne gemacht habe, aufhöre, wenn mir das nicht nahe gehen würde, hätte ich geschauspielert. Dann würde etwas nicht stimmen.“

Zum Abschied gibt es immer Geschenke. Was hat Ihnen die Mannschaft geschenkt?

Brand: “Die Mannschaft hat mir einen Gutschein für ein Rennrad geschenkt. Nachdem ich in Innsbruck frühmorgens eine dreiviertel Stunde lang den Berg hochgefahren bin, da habe ich hinterher gesagt, also ein Rennrad auf flacher Strecke ist mir doch lieber. Das haben sie scheinbar irgendwo mitbekommen. Ich habe mich sehr gefreut über das Geschenk.“

Zur Verabschiedung hat Ihr Co-Trainer Martin Heuberger kurz vor Spielschluss eine Auszeit genommen, ohne dass Sie davon wussten. Was sagen Sie dazu?

Brand: “Ich habe ihn auf dem Spielfeld schon entlassen. Ich habe ja da auch nichts gesagt. Das war stiller Protest von meiner Seite.“

Martin Heuberger ist der Anwärter auf Ihre Nachfolge. Ist er ein idealer Kandidat?

Brand: “Ich schätze Martins Fähigkeiten sehr hoch ein. Er ist sehr erfolgreich gewesen im Juniorenbereich. Er ist ein toller Mensch. Er ist als Co-Trainer 100-prozentig loyal gewesen.“

Was zeichnet ihn denn besonders aus als Trainer?

Brand: “Er hat sehr viel Handballverständnis. Er hat ein Geschick, mit jungen Menschen umzugehen, ist sehr ehrgeizig und zielstrebig, fleißig. Ich denke, er hat alle Voraussetzungen, die man haben muss.“

Wenn Sie Ihrem Nachfolger nur einen Rat geben dürften: Was würden Sie ihm sagen?

Brand: “Ich wünsche nicht, einen Rat geben zu müssen. Wenn er Fragen stellt, werde ich jede Frage beantworten nach bestem Wissen. Aber ich werde nicht hingehen und einen Ratschlag geben, der vielleicht sogar nicht erwünscht ist. Ich denke, das darf ich nicht tun und werde ich auch nicht tun.“

Sie haben zum Abschluss die EM-Qualifikation für 2012 gemeistert. Am Mittwoch werden in Belgrad die Gruppen ausgelost. Was wünschen Sie sich dafür?

Brand: “Es sind ja die üblichen Verdächtigen bei diesem Turnier dabei. Ich hoffe auf ein bisschen Losglück für Serbien, dass man dann auch die Chance nutzen kann, sich für die Qualifikationsturniere für Olympia noch zu qualifizieren. Da braucht man schon ein bisschen Glück. Aber wir haben in den letzten Jahren relativ wenig davon gehabt. Deswegen gehe ich davon aus, dass es diesmal klappt.“

Was machen Sie bis zum Ende Ihrer Bundestrainer-Tätigkeit?

Brand: “Ich werde jetzt nicht mehr als Bundestrainer irgendwo aktiv sein, obwohl ich das Geld dafür ja diesen Monat bekommen habe. Aber ich werde mich teilweise schon an die neuen Aufgaben begeben und mir Gedanken machen. Ich habe auch schon ein paar Termine. Es geht übergangslos weiter.“

Gibt es in der Verbandszentrale in Dortmund schon ein Büro mit Ihrem Namen an der Tür?

Brand: “Das glaube ich nicht. Ich muss nehmen, was man mir gibt.“

Aber Sie beziehen ein Büro?

Brand: “Ich werde sehr viel unterwegs sein. Ich werde überall arbeiten. Auch in Dortmund.“

Martin Kloth, dpa

Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos

Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos

Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
2010, was war das wieder für ein Sportjahr! Olympia, Fußball-WM, Formel 1: Wir zeigen Ihnen unvergessliche Fotos, die immer noch im Gedächtnis haften. © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Die Olympischen Spiele begannen mit einem schweren Schock. Der georgische Rodler Nodar Kumaritaschwili verunglückte im Eiskanal. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Es war der vielleicht schlimmste Moment des Sportjahres. Schlimmere Anblicke möchten wir Ihnen an dieser Stelle ersparen. © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Beim Staffelwettbewerb der Eisschnelläuferinnen stürzte Anni Friesinger Meter vor dem Ziel. Gedankenschnell zog sie jedoch ihr Bein nach vorne und löste so die Zeitnahme aus. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
So sicherte Friesinger dem deutschen Team die Goldchance. Monate später beendete sie ihre Karriere. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Die kanadischen Eishockeyspielerinnen bejubelten ihren Olympiasieg wenig ladylike mit Schampus und Zigarre - was in Nordamerika für einen mittelschweren Eklat sorgte. © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Beim Langlauf schenkten sich Nikita Kriukow (Gold-Medaille, links) und Alexander Panzhinskiy (Silber, r.) nichts. Gut, dass wir den Fotobeweis haben. © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Schock vor der WM: Michael Ballack verletzte sich nach einem Foul von Kevin-Prince Boateng schwer. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Der FC Bayern war auf der Titeljagd äußerst erfolgreich. Erst holte der FCB die Meisterschaft,... © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
...dann den DFB-Pokal. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Es war auch die Geburtsstunde des "Feierbiests" Louis van Gaal. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Noch ein Feierbiest - José Mourinho. Der Portugiese holte im Champions-League-Finale gegen die Bayern das Triple. © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Inter Mailand feierte,... © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
...während sich die Bayern-Spieler nur an den Kopf fassen konnten. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
John Isner gewann im Juli gegen Nicolas Mahut das längste Tennis-Match der Welt nach mehr als elf Stunden Spielzeit. © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Danach ließen sich die Marathon-Spieler vor der Anzeigetafel fotografieren. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Lance Armstrong stürzte bei seiner Rückkehr auf die Weltbühne des Radsports. © AP
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Alberto Contador gewann erneut die Tour de France - und geriet danach ins Visier der Dopingfahnder. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Wladimir Klitschko schickte Eddie Chambers in die Seile. © ap
Sein Bruder Witali stopfte Shannon Briggs das lose Mundwerk. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Bayern-Star Philipp Lahm heiratete seine Claudia. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Nelson Mandela konnte seine Heim-WM wegen eines familiären Schicksalsschlags zum Turnierbeginn nur eingeschränkt genießen, zeigte sich aber trotzdem dem Volk. © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Die hochnotpeinliche Posse um das französische Nationalteam mit Skandal-Trainer Raymond Domenech sorgte für großes Interesse der Medien. © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Die Fußball-WM lebte wie immer auch von ihren Emotionen: Jubel... © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
...noch mehr Jubel... © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
...aber auch bittere Enttäuschung zeichnete sich in den Gesichtern der Spieler ab. © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Thomas Müller drehte zum Jubel ab. Er holte sich den Goldenen Schuh des Turniers. © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Wenn es um große Gefühle geht, ist Diego Maradona nicht weit. © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Der exzentrische damalige Nationaltrainer Argentiniens war das Gesicht der WM. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
An der Seitenlinie führte er einen regelrechten Veitstanz auf. © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Erst im Viertelfinale gegen Deutschland verging ihm das Lachen und die Tanzeslust. © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Englands Keeper Robert Green leistete sich den vielleicht gößten Patzer der WM. © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
England und seine Torhüter ... © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
... ein Dauerthema mit Spaß-Garantie! © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Bei der so genannten "Battle of Bloemfontein" zwischen England und Deutschland im Achtelfinale ... © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
... bekam aber auch Deutschlands Keeper Manuel Neuer einen eingeschenkt. Aber nur einen. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Deutschland besiegte England mit 4:1 und Argentinien eine Runde später gar mit 4:0. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Gegen den späteren Weltmeister Spanien war dann zwar im Halbfinale Schluss, aber Bastian Schweinsteiger und Lukas Podolski konnten sich mit einiger Verzögerung auch über Bronze freuen. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Die Bilder des Finales: Wie immer waren Freud und Leid nur wenige Meter voneinander entfernt. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Sitchwort Leid: Nigel de Jong täuschte sich in der Sportart und betrieb Mixed Martial Arts. © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Iker Casillas und Carles Puyol kamen sich in die Quere. © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Andres Iniesta traf Oranje mit seinem Treffer in der Verlängerung mitten ins Herz. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Auf seinem Unterhemd hatte Iniesta einen verstorbenen Freund verewigt. © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Die Anspannung auf Seiten Spaniens ... © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
... wich dem kollektiven Jubel. © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Beim Jubeln war auch Paraguay-Fan Larissa Riquelme stets ganz weit vorne dabei. © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Vornehmlich mit ihrem Handy zwischen den Brüsten! © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Beim Länderspiel in Berlin gegen die Türkei stattete Kanzlerin Angela Merkel ihrem Integrationsbeauftragten Mesut Özil in der Kabine einen Besuch ab. Er war etwas underdressed. © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Auch in der Formel 1 gab es einiges zu feiern, vor allem bei Red Bull. Mark Webber nahm nach einem GP-Sieg mit seinem Pokal ein Bad im Pool. © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Doch der große Gewinner der Saison war natürlich Weltmeister Sebastian Vettel. Seine Heimat Heppenheim wurde vorübergehend umbenannt. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Altmeister Michael Schumacher gratulierte seinem Nachfolger. © dpa
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Das Geräusch des Jahres im Bild: das Dröhnen der Vuvuzelas. Wir belassen es beim Foto und verzichten auf die Audio-Datei. © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Tiger Woods fiel weniger durch seine golferischen Talente als vielmehr durch sein außereheliches Sexspektakel auf. © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Mama Woods hatte ihn trotzdem noch lieb. Ehefrau Elin Nordegren hingegen nicht mehr. © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Kommen wir zu einer Reihe von Fotos, die Sie vielleicht noch nicht gesehen haben, aber trotzdem nicht verpassen dürfen! © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos © Getty
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos © ap
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos
Das Sportjahr 2010: Unvergessene Fotos © Getty

Kommentare