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Deutsche Basketballer mit Glück in EM -Zwischenrunde

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Jan Hendrik Jagla (r) beim Korbleger.

Danzig - Die deutschen Basketball-Herren haben sich im Hexenkessel von Danzig trotz einer Niederlage gegen Lettland in die Zwischenrunde der Europameisterschaft in Polen gezittert.

Das Team von Bundestrainer Dirk Bauermann unterlag den Letten am Mittwoch im letzten Vorrundenspiel der Gruppe B zwar mit 62:68 (29:37), schaffte aufgrund der besseren Korbdifferenz aber dennoch den Sprung in die nächste Runde. Vor 3000 Zuschauern in der Olivia-Halle, davon rund 2000 lautstarke Letten, war Demond Greene mit 16 Punkten bester Werfer in der Auswahl des Deutschen Basketball Bundes (DBB).

In der Zwischenrunde trifft die DBB-Auswahl in Bydgoszcz (Bromberg) auf Griechenland, Kroatien und Mazedonien. Zum Auftakt spielen die deutschen Korbjäger am Freitag gegen den zweifachen Europameister Griechenland, der ohne Niederlage in die Zwischenrunde einzog. Um welche Uhrzeit das Bauermann-Team antreten, entscheidet der Basketball-Weltverband (FIBA) in der Nacht zum Donnerstag. "Die Aufgaben werden nicht leichter, wir kennen die Gegner aber gut", sagte Bauermann zuversichtlich.

In der Vorbereitung kassierte Deutschland gegen Kroatien zwei Niederlagen. Gegen Mazedonien gelang hingegen beim Supercup in Bamberg ein knapper 78:77-Erfolg. "Wir können hier jeden schlagen. Das Viertelfinale ist absolut drin", sagte Jagla, der mit seinen Mannschaftskollegen an diesem Donnerstag von Danzig nach Bromberg umziehen wird.

Zusammen mit Deutschland schafften in der Gruppe B Frankreich und Russland den Sprung in die nächste Runde. Die DBB-Equipe nimmt damit zwei Punkte aus dem Sieg gegen die Russen mit in die Zwischenrunde, in der die ersten vier Teams ins Viertelfinale einziehen.

Im zehnten Vergleich mit den Letten war es für die deutschen Korbjäger der siebte Sieg. Vor dem Spiel herrschte große Unsicherheit, mit wie vielen Punkten die deutsche Mannschaft verlieren durfte, um trotzdem weiter im Turnier zu bleiben. Selbst Verantwortliche der FIBA hatten darauf wegen der undurchsichtigen Regularien bis zum Anpfiff keine Antwort, die Informationen schwankten zwischen einer Pleite mit sieben und acht Punkten. Sechs Punkte Differenz reichten in jedem Fall.

Bauermann hatte die Partie zuvor als "Straßenfight" bezeichnet und sollte recht behalten. Bereits in der sechsten Minute musste Patrick Femerling mit einer Platzwunde auf der Nase vom Platz, die mit drei Stichen genäht wurde. Die Deutschen starteten übernervös. Robin Benzing leistete sich gleich zu Beginn einen "Air-Ball", und auch an der Freiwurflinie zeigte die DBB-Auswahl Nerven - nur drei von acht Versuchen fanden den Weg in den Korb. Nach dem ersten Viertel führten die Letten deshalb mit einem Punkt (14:13).

Im zweiten Viertel trafen die Osteuropäer zudem einige wichtige Dreier, so dass die deutschen Riesen zur Pause mit acht Punkten zurücklagen (29:37). Zu Beginn der dritten zehn Minuten kamen die Deutschen zwar etwas besser in Schwung und verkürzten auf drei Zähler (37:40), doch dann leisteten sich die DBB-Akteure wieder einige unnötige Fehler, so dass die Letten auf neun Punkte davonzogen - Deutschland war damit raus.

Im Schlussabschnitt lagen die deutschen Korbjäger zwischenzeitlich sogar mit elf Punkten zurück. Doch mit großer Moral und einem starken Greene kämpften sie sich zurück und zitterten sich in einer dramatischen Partie in die Zwischenrunde.

Von Lars Reinefeld, dpa

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