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Europameister mit Ladehemmung: Handballer verpassen Finale

Das Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson verlor im Halbfinale beim EuroTournoi gegen Dänemark mit 19:25. Foto: Uwe Anspach
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Das Team von Bundestrainer Dagur Sigurdsson verlor im Halbfinale beim EuroTournoi gegen Dänemark mit 19:25. Foto: Uwe Anspach

Beim ersten Härtetest vor den Olympischen Spielen hat die deutsche Handball-Nationalmannschaft eine Niederlage kassiert. Der Europameister spielt damit beim Vier-Nationen-Turnier EuroTournoi nur um Platz drei. Vor allem im Angriff haperte es.

Straßburg (dpa) - Der Europameister hat vor Olympia noch Ladehemmung. Durch eine schwache Angriffsleistung verloren die deutschen Handballer am Freitag ihr Halbfinale beim Vier-Nationen-Turnier im französischen Straßburg gegen Dänemark mit 19:25 (8:12).

Dadurch verpasste die Auswahl des Deutschen Handballbundes (DHB) das Finale beim EuroTournoi und trifft am Sonntag (15.30 Uhr) im Spiel um Platz drei auf Ägypten. Der Afrika-Champion hatte im ersten Spiel mit 26:30 (15:15) gegen Olympiasieger Frankreich verloren. Der Gastgeber spielt im Finale (18.00 Uhr) gegen Dänemark um den dritten Turniersieg in Serie.

Beim ersten Härtetest vor den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro warfen vor rund 4000 Zuschauern Uwe Gensheimer fünf und Fabian Wiede vier Tore. Für Dänemark traf Mikkel Hansen siebenmal. «Das war sehr enttäuschend. Wir haben unglaublich viele freie Würfe nicht genutzt. Unsere Wurfquote war unterirdisch», grummelte Bundestrainer Dagur Sigurdsson und ergänzte: «So kurz nach dem Spiel habe ich keine Lichtblicke.»

In der schwül-heißen Halle fanden die deutschen Spieler überhaupt nicht ihren Rhythmus. Nach 20 Minuten hatte die mit zehn Europameistern angetretene DHB-Auswahl gerade einmal magere drei Tore erzielt, davon eins durch einen Siebenmeter. Beim 3:8 (20.) nahm Sigurdsson bereits seine zweite Auszeit, um sein Team anzuspornen und taktisch neu einzustellen.

Mit Christian Dissinger für Julius Kühn, Fabian Wiede für Kai Häfner und Martin Strobel auf der Spielmacher-Position wechselte der Isländer den kompletten Rückraum durch. Das aber brachte nur vorübergehend frischen Wind. Beim 6:9 (23.) durch Wiede spielte der Europameister erstmals mit dem durch die Regeländerungen ermöglichten siebten Feldspieler statt des Torhüters. Zweimal ging das gut, beim dritten Versuch ging der Ball durch ein Fehlabspiel verloren. In die Kabine ging die DHB-Auswahl mit einem 8:12-Rückstand.

Nach lediglich fünf Tagen intensiven gemeinsamen Trainings in Stuttgart war den deutschen Spielern der Mangel an Frische und Spritzigkeit anzumerken. Zudem haperte es vor allem im Angriff. Ein übriges tat die Hitze: Beim Torwurf rutschte den Spielern der schweißnasse Ball einige Male aus der Hand.

Dabei konnte sich die deutsche Mannschaft bei Torhüter Andreas Wolff bedanken, dass sie nicht weiter zurücklag. Im Duell mit seinem Club-Kollegen beim THW Kiel stand er Niklas Landin auf dänischer Seite kaum nach. Dennoch konnte der Europameister, der auf dem Weg zum EM-Titel die Dänen mit 25:23 bezwungen hatte, die Skandinavier diesmal zu keinem Zeitpunkt in Bedrängnis bringen. Zu oft ging der Ball im Angriff verloren, so dass das Team um Kapitän Gensheimer die dritte Niederlage nach dem EM-Triumph kassierte.

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