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IOC entzieht Gewichtheberin Özkan Peking-Silber

Sibel Özkan wurde die Silbermedaille von 2008 aberkannt. Foto: Rungroj Yongrit
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Sibel Özkan wurde die Silbermedaille von 2008 aberkannt. Foto: Rungroj Yongrit

Lausanne (dpa) - Wegen Dopings muss die türkische Gewichtheberin Sibel Özkan ihre olympische Silbermedaille von Peking 2008 zurückgeben. Die 28-Jährige war bei ersten Nachtests der Einnahme des Mittels Stanozolol überführt worden und wurde vom IOC nachträglich disqualifiziert.

Özkan war in Peking im Wettbewerb der Gewichtsklasse bis 48 Kilogramm Zweite geworden. Das IOC forderte den Weltverband der Gewichtheber auf, das Ergebnis des Wettkampfs entsprechend zu modifizieren.

Bei der zweiten Welle von Nachtestes von Dopingproben der Spiele von Peking 2008 und London 2012 waren nach IOC-Angaben vom Freitag insgesamt 45 Teilnehmer positiv auf verbotene Mittel getestet worden. Damit erhöhte sich die Gesamtzahl positiv getesteter Athleten aus den bisherigen Nachtests auf insgesamt 98. Von den Peking-Spielen wurden 23 Medaillengewinner nachträglich der Manipulation überführt.

IOC-Mitteilung zu Özkan

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