Farbenfroh zu Olympia 2014

Schrille Kleidung für unsere Sotschi-Athleten

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Angeführt von Freeskier Benedikt Mayr (vorne Rechts) präsentierten die deutschen Sportler ihre Sotschi-Kleidung

Düsseldorf - Bunt, schrill - und eine Hommage an Olympia in München 1972: Das ist die deutsche Kollektion für die Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi. Auffallen werden die Athleten damit sicherlich.

Die farbenfrohe Kollektion für das deutsche Team bei den XXII. Olympischen Winterspielen in Sotschi ist eine Hommage an München 1972 und eine Werbung für eine erneute Kandidatur der Stadt für 2022. „Es ist eine tolle Kollektion, die Lust auf Medaillen machen wird“, sagte Chef de Mission Michael Vesper am Dienstag in Düsseldorf bei der Präsentation der schrillen Kleidung für das russische Wintersportspektakel vom 7. bis 23. Februar 2014.

„Wir werden mit der Kleidung nicht nur Erfolge feiern, sondern auch einen sympathischen Eindruck hinterlassen“, sagte Hans-Peter Krämer, der Interimspräsident des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB). Er rechnet damit, dass der DOSB rund 175 Athleten nach Sotschi schicken wird. Dies wäre das größte deutsche Aufgebot, das es je bei Winterspielen gab. 2012 in Vancouver waren 153 Wintersportler am Deutschland dabei. „Die Kleidung ist funktional und für alle Eventualitäten geeignet, aber es ist auch etwas Fetziges dabei“, lobte der Ski-Cross-Läufer Daniel Bohnacker das Outfit.

Sotschi 2014: Schrille Kleidung für deutsche Athleten

Sotschi 2014: Schrille Kleidung für deutsche Athleten

Dabei erinnern die gestreiften Jacken in den Farben Türkis, Grün, Gelb und Weiß an das Design von Ottl Aicher für die Sommerspiele 1972 in München. „Es ist ein Feier-Design, die von der tollen Atmosphäre von damals inspiriert ist“, sagte Modeschöpfer Willi Bogner. Zusammen mit dem Sportartikelhersteller Adidas und dem Schuhfabrikanten Sioux hat er die Kollektion für die deutschen Starter bei den Winterspielen und Paralympics entworfen. Die Mützen für die deutschen Athleten hat hingegen die Biathlon-Olympiasiegerin Magdalena Neuner kreiert. „Ich stricke gerne und ich habe sechs Modelle vorgeschlagen“, sagte Neuner. „Das hat mich geehrt.“

dpa

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