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Biathlon-Weltcup

Nach Fehlschüssen: Horn bedankt sich für Team-Unterstützung

Philipp Horn
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Geht im 20-Kilometer-Einzelrennen der Männer mit der Nummer 26 an den Start: Philipp Horn. Foto: Martin Schutt/dpa-zentralbild/dpa

Antholz (dpa) - Philipp Horn hat sich für die Unterstützung der Teamkollegen nach seinen Staffel-Fehlschüssen beim Biathlon-Weltcup in Oberhof bedankt.

«Das ist natürlich immer ein gutes Gefühl, wenn man weiß, dass die Teamkollegen da hinter einem stehen. Die wissen aus eigener Erfahrung wie schnell es gehen kann», sagte Horn vor dem 20-Kilometer-Einzelrennen der Männer am heutigen Freitag (13.15 Uhr/ZDF und Eurosport) im italienischen Antholz.

Der für Eintracht Frankenhain laufende Horn startet in den Biathlon-Klassiker mit der Nummer 26. Das schießlastige Rennen in der Südtirol-Arena eröffnet Benedikt Doll, Olympiasieger Arnd Peiffer macht sich als 37. der insgesamt 97 Skijäger auf den Weg. Als Titelverteidiger hatte der 33-Jährige bei der Antholz-WM vor elf Monaten ein Debakel erlebt und war nur 50. geworden. Bis zum letzten Schießen lag Peiffer noch gut im Rennen, dann leistete er sich gleich vier Fehler. «Ich hätte mich nach dem vierten Schießen am liebsten eingegraben», sagte er damals.

Horn hatte in der letzten Woche beim Heim-Weltcup als Schlussläufer der Männerstaffel in Führung liegend gleich drei Strafrunden laufen müssen und so einen möglichen Sieg noch aus der Hand gegeben. «Sicherlich habe ich mich extrem geärgert nach dem Heim-Weltcup. Das habe ich mir definitiv anders vorgestellt, aber ich bin kein Typ, der sich lange da runterziehen lässt», sagte Horn. Der 26-Jährige will es nun besser machen und die WM-Norm noch schaffen: «Ich habe Lust auf die Rennen, ich will zeigen, was ich drauf habe.»

Vor allem der ebenfalls für Frankenhain laufende Erik Lesser hatte seinen Teamkollegen Horn mit einer kurzen Wut-Ansprache live in der ARD gegen überzogene Kritik verteidigt. «Das geht jetzt an alle Zuschauer, die sich da auslassen mussten über seine nicht ganz gute Leistung. Das ist absolut fehl am Platz. Das können sich die Bundestrainer auf der Couch daheim echt sparen», hatte der 32-Jährige gesagt. Er habe nicht verstehen können, was er «in den sozialen Netzwerken über Philipp Horn lesen musste», sagte der Ex-Weltmeister. Das habe Horn einfach «nicht verdient gehabt», meinte der Startläufer der deutschen Männer-Staffel.

© dpa-infocom, dpa:210121-99-122151/4

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