Sieg in Montréal

Nadal wieder auf Nummer-Eins-Kurs

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Rafael Nadal ist nach seiner Verletzungspause wieder topfit.

Montréal - Rafael Nadal ist gut zwei Wochen vor den US Open bestens gerüstet. Mit seinem achten Saisonsieg auf der ATP-Tour hat der Spnaier weiter Kurs auf die Rückkehr an die Spitze der Tennis-Weltrangliste gehalten.

„Ich fühle, dass ich einen Vorteil habe, aber nicht genug, um zu sagen, dass ich der Favorit bin“, sagte Nadal nach seinem 6:2, 6:2-Finalsieg in Kanada über den Lokalmatadoren Milos Raonic am Sonntag (Ortszeit). Nadal gewann das Turnier nach 2005 und 2008 zum dritten Mal, es war zudem der 25. Masterserfolg in seiner Karriere.

Auf dem Weg ins Endspiel hatte Nadal im Halbfinale den aktuellen Weltranglistenprimus Novak Djokovic bezwungen. Mit seinem Turniersieg näherte sich Nadal auch im Ranking dem Serben, der aber immer noch mit 11 400 Punkten klar führt. Zweiter ist der Brite Andy Murray mit 8610 Zählern, Nadal verbesserte sich durch seinen Montréal-Erfolg auf Rang drei mit 7860 Punkten. „Wir müssen schon realisieren, wieviele Punkte ich noch brauche, um am Ende der Saison die Nummer eins zu sein“, betonte Nadal, der zuletzt 2010 die Rangliste angeführt hatte.

Seit seiner Rückkehr auf die ATP-Tour im Februar nach einer siebenmonatigen Verletzungspause präsentiert sich Nadal in starker Verfassung. Der 27-Jährige gewann unter anderem die French Open, von bis dato 51 Partien beendete er 48 als Sieger und strich zwei Wochen vor den US Open bereits insgesamt 6 265 069 US-Dollar Preisgeld ein.

Im Halbfinale hatte Raonic-Bezwinger Nadal seinen 21. Sieg im 36. Spiel gegen Djokovic gefeiert. Damit stellten die beiden Ausnahmespieler einen Rekord ein. So oft hatten bislang nur die früheren Superstars Ivan Lendl und John McEnroe gegeneinander gespielt. Hier hieß die Bilanz 21:15 nach Siegen für Lendl.

„Ich musste einige fantastische Bälle spielen, um das Match gegen einen so großartigen Spieler wie Novak zu bestehen. Man darf sich gegen solche Top-Spieler nicht für eine Minute eine Schwäche erlauben“, hatte Nadal gesagt.

Williams siegt in Toronto

In Toronto setzte sich die Weltranglistenerste Serena Williams durch und feierte ihren 54. Turniererfolg auf der WTA-Tour. Für das 6:2, 6:0 gegen Sorana Cirstea aus Rumänien benötigte die US-Amerikanerin gerade mal 65 Minuten. Auch sie gewann das Turnier zum dritten Mal, 2001 und 2011 hatte sie sich dort bereits nicht aufhalten lassen.

In der Rangliste mit den meisten WTA-Siegen fehlen ihr nun nur noch zwei Erfolge, um Lindsay Davenport und Virginia Wade (beide je 55) zu überholen und sich auf Platz sieben vorzuschieben. Diese führt Martina Navratilova mit 167 WTA-Titeln vor Chris Evert (154) und Steffi Graf (107) an.

dpa

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