Der nächste: Auch O'Grady mit Epo gedopt

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Hat auch gedopt: Stuat O'Grady.

Sydney - Zwei Tage nach seinem Rücktritt hat der australische Radprofi Stuart O'Grady Epo-Doping während der Tour de France 1998 gestanden.

„Ich musste einfach über die Grenze fahren und es in irgendeiner Apotheke kaufen. Es war allerdings kein systematisches Doping, ich habe das Team nicht mit in den Sumpf hineingezogen“, sagte der 39-Jährige der Herald Sun.

O'Grady hatte 1995 sein Profidebüt gefeiert und 2013 den Rekord des Amerikaners George Hincapie eingestellt, der ebenfalls 17-mal an der Tour de France teilnahm. Drei Etappen-Siege feierte er bei der Frankreich-Rundfahrt, zudem gewann er 2007 den Klassiker Paris-Roubaix.

Am Mittwoch hatte die Anti-Doping-Kommission des französischen Senats Ergebnisse nonymisierter Epo-Nachtests von Proben der Frankreich-Rundfahrt 1998 analysiert und den getesteten Profis zugeordnet. Die Proben waren im Jahr 2004 anhand neuer Testverfahren überprüft worden. Zu den Überführten gehörten laut der Liste auch Jan Ullrich und Erik Zabel. Die Probe von O'Grady war ebenfalls als verdächtig aufgeführt worden.

SID

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