Hamburg oder Berlin?

Nicht nur Hauptstädte mit Chance bei Olympia-Bewerbung

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Hamburg oder Berlin? Die Entscheidung über den deutschen Kandidaten soll im März fallen.  

Berlin - Der DOSB-Vorstandsvorsitzende Michael Vesper hält eine deutsche Olympia-Bewerbung für 2024 auch dann für aussichtsreich, falls Hamburg den Vorzug vor der Hauptstadt Berlin erhalten sollte.

„Wir hatten schon einige andere Olympia-Städte, die nicht Hauptstädte waren“, sagte Vesper am Freitag im „Morgenmagazin“ des ZDF. Er verwies außerdem darauf, dass die USA weder mit der Hauptstadt Washington noch mit der Metropole New York ins Bewerbungsrennen gingen, sondern mit Boston.

Der Deutsche Olympische Sportbund (DOSB) wird am 21. März über den deutschen Kandidaten entscheiden, später soll in der Siegerstadt ein Bürgerentscheid über eine Bewerbung folgen.

In Berlin und Hamburg sind die Umfragen zur Zustimmung für eine Olympia-Kandidatur inzwischen angelaufen. „Diese Umfrage ist natürlich ein wichtiges Kriterium“, sagte Vesper, betonte aber, es komme auch auf Dinge wie Visionen, Nachhaltigkeit, Transportkonzepte sowie Unterstützung aus Politik und Wirtschaft an. Beim Wirtschaftsforum in Hamburg am Donnerstagabend stellte Vesper fest: „Es ist in beiden Städten ein Aufbruch entstanden.“

Sollte eine deutsche Kandidatur für 2024 im Sommer 2017 im Internationalen Olympischen Komitee (IOC) scheitern, solle für 2028 ein neuer Anlauf genommen werden, unterstrich Vesper.

dpa

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