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Urteil

Salafistenprediger Sven Lau muss fünfeineinhalb Jahre in Haft

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Fall "Sachenbacher-Stehle"

Wie kam die positive Probe zustande?

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Evi Sachenbacher-Stehle: "Ich erlebe gerade den schlimmsten Albtraum, den man sich vorstellen kann, denn ich kann mir überhaupt nicht erklären, wie es zu der positiven Probe gekommen ist."
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Reit im Winkl - Die Dopingvorwürfe gegen Evi Sachenbacher-Stehle bleiben weiterhin rätselhaft. Der Pressesprecher der Biathletin hat nun eine ganz eigene Erklärung für die positive Probe.

Evi Sachenbacher-Stehles "schlimmster Alptraum" geht weiter. Am Freitag bestätigte die Biathletin, dass sie positiv auf das Stimulanzmittel Methylhexanin getestet wurde. Sofort im Anschluss ließ sie verlauten, dass sie sich überhaupt nicht erklären könne, wie es zu der positiven Probe gekommen sei. "Selbst entsprechende Nahrungsergänzungsmittel hatte ich im Labor vorher überprüfen beziehungsweise mir die Unbedenklichkeit von den Herstellern bestätigen lassen, um immer auf der sicheren Seite zu sein."

Philipp Paulus, Pressesprecher der Biathletin, hat nun an diesem Montag eine ganz eigene Erklärung für die positive Probe der Sportlerin: "Fest steht, dass die positive Doping-Probe nicht auf 'hartes Doping' zurückzuführen ist, sondern die Ursache möglicherweise in dem teilweise unübersichtlichen Markt von sogenannten Nahrungsergänzungsmitteln liegt."Doch nicht einmal das sei derzeit abschließend gesichert.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft sind bei den Hausdurchsuchungen des Olympia-Stützpunktes der Biathleten in Ruhpolding, sowie zweier privater Gebäude, am Wochenende Nahrungsergänzungsmittel aufgetaucht. "Die Analyse der sichergestellten Nahrungsergänzungsmittel dauert erfahrungsgemäß noch ein bis drei Wochen", sagte Staatsanwalt Peter Preuß nun dem SID an diesem Montag. Der Verdacht besteht gegen einen unbekannten Dritten, nicht gegen Sachenbacher-Stehle, betonte die Staatsanwaltschaft.

Wie der Pressesprecher am Montag verlauten ließ, bleibe Sachenbacher-Stehle auch weiterhin bei ihrer Position: "Ich habe zu keinem Zeitpunkt bewusst verbotene Substanzen zu mir genommen und werde alles daran setzen, diese Sache lückenlos aufzuklären." Sie sei nach wie vor geschockt und ihre volle Konzentration in den kommenden Tagen gelte der lückenlosen Aufklärung des Sachverhalts. Um diese zu gewährleisten, werde sie vor allem kooperativ mit den beteiligten Verbänden und Behörden zusammenarbeiten. "Dies geschieht derzeit. Wir werden daher heute insbesondere mit dem Deutschen Ski-Verband Kontakt aufnehmen, um die weiteren Schritte gemeinsam zu besprechen", heißt es in der Mitteilung ihres Pressesprechers.

"Festzuhalten bleibt aber bereits jetzt, dass der Vorwurf von bewusstem, gar vorsätzlichem Doping bestritten wird. Es gibt nach den derzeit vorliegenden Erkenntnissen hierfür auch keinerlei Anhaltspunkte", so Paulus. 

Quelle: rosenheim24.de

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