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Ratlose Clijsters scheidet bei Australian Open aus

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Kim Clijsters.

Melbourne - US-Open-Siegerin Kim Clijsters ist bei den Australian Open ausgeschieden. Nur fünf Monate nach ihrem Triumph erlebte sie eine der bittersten Stunden ihrer Karriere.

“Ich bin total ratlos“, sagte die 26-Jährige am Freitag in Melbourne nach dem 0:6, 1:6 in Runde drei gegen die Russin Nadia Petrova. Märchen wiederholen sich nur selten. Das musste die junge Mutter, die erst im vergangenen Sommer ihre Karriere fortgesetzt und zur Überraschung aller gleich in New York gewonnen hatte, erst einmal verdauen. “Ich war komplett von der Rolle“, sagte sie und schüttelte den Kopf. “Woran es gelegen hat, kann ich mir beim besten Willen nicht erklären.“

Alles sei gewesen wie immer. Die gleiche Vorbereitung und auch körperlich habe sie sich absolut okay gefühlt. “Nur das Ballgefühl war weg“, erklärte Clijsters. Die Enttäuschung war groß, doch mehr noch frustrierte sie die Ratlosigkeit. Das ganze Team kann sich diese Leistung nicht erklären“, meinte sie und überlegte: “Ob eine solche Niederlage schlimmer ist, als wenn man verliert, obwohl man gut gespielt hat, weiß ich auch nicht. Ist eigentlich aber auch egal.“

Dass die an Nummer 19 gesetzte Petrova eine klasse Leistung geboten hatte, wollte sie nicht verschweigen, aber auch nicht als Ausrede anführen. “Ich war völlig neben der Spur - und das ärgert mich.“ Die erhoffte Revanche mit Justine Henin für das verlorene Finale 2004 in Melbourne ist frühzeitig geplatzt. Fast hätte die andere belgische Rückkehrerin diese Partie von sich aus gestrichen.

Doch die 27-jährige Henin, die zu Beginn des Jahres ihre Karriere nach 20-monatiger Pause fortgesetzt hat, zog Stunden zuvor gegen die an Nummer 27 gesetzte Russin Alisa Kleybanowa den Kopf aus der Schlinge und zog mit einem 3:6, 6:4, 6:2 ins Achtelfinale ein, in dem es zum belgischen Duell mit US-Open-Halbfinalistin Yanina Wickmayer kommt. “Ich bin froh, der Niederlage entkommen zu sein“, sagte Justine Henin. “Es ist immer gut, auch solche Matches zu gewinnen, wenn man nach einem Comeback quasi aus dem Niemandsland kommt. Langsam aber sicher geht es immer besser.“ 2004 hatte sie das Grand-Slam-Turnier in Melbourne gewonnen - insgesamt holte sie sieben Titel bei den vier großen Major-Turnieren. Nur in Wimbledon konnte sie nie siegen.

Andreas Bellinger, dpa

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