Drei Wochen Trainingspause

Susanne Riesch erneut operiert

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Susanne Riesch

München - Am vergangenen Samstag feierte Susanne Riesch nach einer mehr als zweijährigen Verletztungspause ihr Comeback, nur zwei Tage später aber musste die Ski-Rennläuferin ein weiteres Mal operiert werden.

Nach dem erneuten Eingriff am linken Knie am Montag in der Orthopädischen Chirurgie in München erwartet die 25 Jahre alte Slalom-Spezialistin nach Angaben von Verbandsarzt Ernst-Otto Münch diesmal aber nur eine rund dreiwöchige Trainingspause.

„Die OP war wichtig, nicht zuletzt um sicher gehen zu können, dass ich das Knie wieder voll und schmerzfrei belasten kann. Mein Ziel ist es, in Courchevel wieder an den Start zu gehen“, sagte Riesch.

Riesch war am vergangenen Mittwoch in der Vorbereitung auf das Rennen im finnischen Levi gestürzt. Dabei lädierte sie das linke Knie, in dem sie bei einem Trainingssturz im September 2011 einen „Totalschaden“ erlitten hatte. DSV-Arzt Münch diagnostizierte am Montag eine Verknöcherung im Außenmeniskus des Gelenks und führte die halbstündige athroskopische Operation durch. Dabei wurde ein Teil des Außenmeniskus entfernt.

„Die Operation verlief gut und war zwingend erforderlich, aufgrund der permanenten Schmerzen unter Belastung“, sagte der Mediziner zu dem Eingriff und ergänzte: „Einen günstigen Heilungsverlauf vorausgesetzt, ist ein Training auf Schnee in etwa drei Wochen wieder möglich“.

Am Samstag hatte Riesch ihr erstes Weltcup-Rennen nach einer Pause von 974 Tagen bestritten. Bei ungünstigen Windverhältnissen belegte sie nur den 33. Rang und verpasste damit den Finallauf. Unter normalen Bedingungen „hätte sie sich für den zweiten Lauf qualifiziert“, sagte der deutsche Alpindirektor Wolfgang Maier.

Im September 2011 hatte die zweimaligen Weltcup-Podestfahrerin in Chile bei einem Sturz im Abfahrtstraining einen Trümmerbruch des linken Schienbeinkopfes erlitten, sich das vordere Kreuzband gerissen und sich zudem eine Meniskusverletzung zugezogen. „Ich hoffe, dass Susanne sich schnell erholt und nach einer erfolgreichen Rehabilitation wieder die Mannschaft verstärken kann“, sagte Damen-Cheftrainer Tom Stauffer.

sid

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