Bei Liga-Primus Indiana

Überraschungssieg für Nowitzkis Mavericks

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Dirk Nowitzki (Archivfoto).

Indiana/Toronto - Dirk Nowitzki und den Dallas Mavericks ist in der nordamerikanischen Basketball-Liga NBA ein Überraschungserfolg gelungen.

Dirk Nowitzki und die Dallas Mavericks haben sich mit einem Überraschungscoup in die kurze Allstar-Pause verabschiedet. Bevor die besten Basketball-Spieler der NBA am Wochenende in New Orleans zur großen Showveranstaltung zusammenkommen, feierten die Mavs bei den Indiana Pacers am Mittwoch (Ortszeit) einen unerwarteten 81:73-Sieg. Für die Pacers, bis dato bestes Team der Liga, war es erst die zwölfte Niederlage der Saison. Dallas rehabilitierte sich für das peinliche 89:114 am Tag zuvor bei den Charlotte Bobcats und geht in der kommenden Woche als Sechster der Western Conference in den Endspurt um die Playoff-Plätze.

„Coach Carlisle hat uns nach der Leistung in Charlotte ordentlich die Leviten gelesen“, sagte Nowitzki, „ich denke, wir haben die passende Antwort gegeben.“ Der 35-Jährige stand trotz seiner am Tag zuvor erlittenen Knöchelverletzung rund 35 Minuten auf dem Parkett und kam am Ende auf 18 Zähler. Bester Werfer bei den Gästen war Monta Ellis mit 23 Zählern. „Wir wollten die Niederlage gegen die Bobcats unbedingt vergessen lassen und mit einem guten Gefühl in die Pause gehen“, kommentierte Ellis die starke Leistung der Mavs.

Nach dem Defensivkollaps in Charlotte war der NBA-Champion von 2011 dieses Mal in der Verteidigung nicht wiederzuerkennen. Die Pacers trafen lediglich 32,1 Prozent ihrer Würfe aus dem Feld. „Bislang haben wir in dieser Saison immer Spiele gewonnen, weil wir den Gegner offensiv beherrscht haben. Es ist gut zu sehen, dass wir sie auch defensiv bekämpfen können“, sagte Nowitzki. „Es war das physischste Spiel, das ich seit langem erlebt habe.“

Während sich seine Teamkollegen nun erst einmal ein paar Tage ausruhen dürfen, ging es für Nowitzki bereits am Donnerstag weiter nach New Orleans. Ungeachtet seiner Knöchelprobleme will er beim Allstar-Spiel dabei sein. „Ein paar Minuten werde ich spielen“, kündigte der Würzburger an, der schon in der Vergangenheit meist nur eine Nebenrolle beim großen Show-Event gespielt hat. Dennoch genießt er das Drumherum beim Treffen der Superstars.

Eine Allstar-Performance legte am Mittwoch bereits LeBron James aufs Parkett. Im Topspiel bei den Golden State Warriors sicherte der Ausnahmespieler den Miami Heat mit einem Dreier in der Schlusssekunde den 111:110-Sieg und entschied damit auch das Duell mit Warriors-Star Stephen Curry für sich. Curry hatte Golden State kurz zuvor mit 110:108 in Front gebracht. „Ich wollte es genau so, dass nach meinem Wurf keine Zeit mehr bleibt“, sagte James.

Für Dennis Schröder und die Atlanta Hawks kommt die Pause derweil genau zum richtigen Zeitpunkt. Die Hawks unterlagen den Toronto Raptors mit 83:104 und kassierten die fünfte Niederlage nacheinander. Aufbauspieler Schröder traf in 21 Minuten Einsatzzeit keinen seiner fünf Versuche aus dem Feld und erzielte seinen einzigen Punkt durch einen verwandelten Freiwurf. Immerhin kam er aber mal wieder zum Einsatz.

dpa

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