Alonso sieht Vettel noch hinter Hamilton

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Fernando Alonso

Berlin - Nach Meinung von Fernando Alonso ist Sebastian Vettel trotz seiner zwei Weltmeistertitel nacheinander nicht das Maß der Dinge in der Formel 1.

“Ich weiß, er ist Doppelweltmeister, aber er ist immer noch etwas hinter dem Standard, den Lewis (Hamilton) gesetzt hat“, sagte der spanische Ferrari-Pilot in einem Interview des Magazins “Sport Bild“ (Mittwoch).


Hamilton, der 2008 Weltmeister geworden war, sei sehr schnell, aggressiv und total fokussiert. “Ihn interessiert nur der Sieg“, meinte Alonso. Der Weltmeister von 2005 und 2006 (damals im Renault) kam zu der Schlussfolgerung: “Sebastian hat dieses Level noch nicht erreicht.“

Vettel von A bis Z: Seine Lieblingsband, sein Markenzeichen und mehr

A wie Adrian Newey, Red-Bull-Technikguru und Konstrukteur der Weltmeisterautos © Getty
B wie Beatles, Sebastians Lieblingsgruppe © Getty
C wie Christian Horner, als Teamchef bei Red Bull Vettels Vorgesetzter © Getty
D wie Deutschland, Vettels Heimat, in der er aber bislang noch kein Formel-1-Rennen gewonnen hat © Getty
E wie Ehrgeiz, eine von Vettels herausragenden Eigenschaften: Er kann nicht verlieren, egal, wobei © Getty
F wie Fußball, womit Vettel schon als Kind aufgehört hat, weil er nicht gut genug war © Getty
G wie Geld, nicht so wichtig für Vettel, weshalb er lieber seine Ruhe genießt als noch mehr Werbeverträge abzuschließen © Getty
H wie Haare, blond und bares Geld wert - durch einen Werbevertrag mit einem Shampoo-Hersteller © Getty
I wie Indianapolis, der Ort von Vettels erstem Formel-1-Rennen, in dem er 2007 gleich als Achter einen WM-Punkt holte © Getty
J wie Jubelschreie, Vettels Ausbrüche am Boxenfunk nach gewonnenen Rennen sind fast schon legendär © Getty
K wie Kinky Kylie, Kosename für Vettels Rennauto © Getty
L wie Lächeln, mit dem der Weltmeister viele - vor allem weibliche - Fans fasziniert © Getty
M wie Monza, Ort von Vettels Durchbruch. Dort fuhr er 2008 im Toro Rosso als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte auf die Pole Position und gewann ein Rennen © Getty
N wie Norbert, Vettels Vater, der die Karriere seines Sohnes von Beginn an unterstützt hat © Getty
O wie Otto Waalkes, der in der Bild-Zeitung ein Gedicht widmete © Getty
P wie Perfektion, ein Status, den Vettel immer anstrebt © Getty
Q wie Qualifikation, Vettels Domäne, in 12. von 15 Rennen fuhr Vettel in diesem Jahr auf die Pole Position © Getty
R wie Red Bull, Vettels Förderer schon seit Kartzeiten © Getty
S wie Suzuka, die Strecke, auf der er in drei Jahren zwei Rennen und einen WM-Titel gewann © Getty
T wie Tommi Parmakoski, Vettels finnischer Fitnesstrainer und Physiotherapeut, mit dem er übers Jahr gesehen die meiste Zeit verbringt © Getty
U wie unermüdlich, Vettel ist abends meist der Letzte im Fahrerlager, diskutiert lange mit seinen Ingenieuren © Getty
V wie Vettel-Finger, sein Markenzeichen, und als blaue Schaumstoffversion Standardausrüstung eines echten Vettel-Fans © Getty
W wie Wille, mit dem Vettel im vorigen Jahr in letzter Minute doch noch seinen ersten Titel geholt hatte © Getty
X wie x-beliebig, genau das, was Vettel nicht ist © Getty
Y wie youngest, englisch, steht für Vettels Rekorde, die er als jüngster Fahrer der Formel-1-Geschichte holte © Getty
Z wie Ziel, für Vettel immer gleich: beim nächsten Rennen das Optimum herausholen © Getty

Vettel gewann jedoch 2010 und 2011 im Red Bull den WM-Titel, der Heppenheimer ist der jüngste Doppelweltmeister der Formel-1-Geschichte. Bei seinem ersten Triumph hatte Vettel Alonso in einem denkwürdigen Finale in Abu Dhabi den Titel noch entrissen. Im vergangenen Jahr sicherte sich der 24-Jährige vorzeitig den Gesamtsieg.

Während Vettel sich dabei extrem gereift und überlegt präsentierte, hatte Hamilton im McLaren-Mercedes auch durch seine äußerst angriffslustige und waghalsige Fahrweise Schlagzeilen gemacht. Er hatte im Klassement den fünften Platz belegt.

dpa

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