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Zukunft der Formel 1

Ecclestone: Reformen mit Todt kaum möglich

Bernie Ecclestone, Formel 1
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Hat auch nach der Formel-1-Saison alle Hände voll zu tun: Bernie Ecclestone kennt keinen Urlaub.

London - Formel-1-Boss Bernie Ecclestone und FIA-Präsident Jean Todt sollen die Königsklasse des Motorsports wieder salonfähig machen. Doch das dürfte sehr schwierig werden.

Bernie Ecclestone sieht beim geplanten Reformprojekt für die Formel 1 den Weltverbandschef Jean Todt nicht als den richtigen Partner. „Er ist mehr interessiert an der Sicherheit im Straßenverkehr als an der Formel 1 oder den sportlichen Dingen“, sagte der Geschäftsführer der Königsklasse über den Präsidenten des Internationalen Automobilverbands FIA. „Vielleicht sollte er zur Seite treten und jemand anderem diese Aufgabe bei der FIA überlassen“, fügte Ecclestone am Dienstag beim britischen TV-Sender Sky hinzu.

Pikant an den Aussagen des 85-Jährigen ist, dass er gemeinsam mit Todt erst in der Vorwoche vom Motorsport-Weltrat beauftragt worden war, bis Ende Januar Lösungen für die aktuellen Krisen der Formel 1 zu erarbeiten. Das Duo soll Reformvorschläge für Themen wie die Verwaltung der Formel 1, den Streit um das Motorenformat und Kostensenkungen präsentieren.

Die Durchsetzung von Maßnahmen hält Ecclestone mit Todt für schwierig. „Das Problem mit Jean ist, dass er die Dinge sehr demokratisch lösen will, wenn es ein Problem gibt“, erklärte der Brite. Todt wolle anders als sein Vorgänger Max Mosley alle Seiten zufriedenstellen.

dpa

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