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Formel 1

Rosberg enteilt der Konkurrenz

Formel 1 Barcelona Rosberg
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Nico Rosberg war bei den abschließenden Testfahrten in Barcelona am schnellsten unterwegs.

Barcelona - Nico Rosberg hat drei Wochen vor dem ersten Freien Training richtig Gas gegeben. Nicht nur Landsmann Sebastian Vettel ist beeindruckt.

Nico Rosberg und Mercedes haben Ernst gemacht. Zum ersten Mal bekam der neue Formel-1-Silberpfeil des deutschen Vizeweltmeisters in der Vorbereitung auf die neue Saison die schnellen weichen Reifen aufgezogen. Und prompt legte Rosberg am Freitag eine Zeit hin, die die Konkurrenz mehr als nur ein bisschen beeindruckte. In 1:22,792 Minuten drehte Rosberg die mit Abstand schnellste Runde der gesamten bisherigen Testtage auf dem Circuit de Catalunya in diesem Jahr. „Natürlich ist die Mercedes-Zeit eine Hammerzeit“, konstatierte der viertplatzierte Landsmann Sebastian Vettel.

Zum Vergleich: Am Donnerstag zum Auftakt der zweiten Testfahrten hatte Felipe Massa im Williams (mit Mercedes-Antrieb) die Bestzeit aufgestellt. Der erfahrene Brasilianer hatte 1:23,500 Minuten benötigt. Am Freitag war sein finnischer Teamkollege Valtteri Bottas Zweitbester. Sein Rückstand bei einer Runde auf dem 4,655 Kilometer langen Grand-Prix-Kurs auf Rosberg: 1,203 Sekunden. In der Qualifikation zum Großen Preis von Spanien im vergangenen Jahr hatte Rosbergs Teamkollege, der spätere Weltmeister Lewis Hamilton, 1:25,232 Minuten benötigt, um sich im Vorgängermodell des Mercedes die Pole zu sichern.

Am Freitag landete Formel-1-Debütant Felipe Nasr aus Brasilien - 1,279 Sekunden hinter Rosberg - auf dem dritten Rang. Vierter wurde Vettel. Der Vierfach-Weltmeister drehte im neuen SF-15T von Ferrari aber die meisten Runden: Sage und schreibe 143. Das entspricht mehr als zwei Renndistanzen. Auf mehr als 100 Runden kamen auch Rosberg (106), Teenager Max Verstappen im Toro Rosso (139), Pastor Maldonado im Lotus (140) und Nasr (141). So wie auch Jenson Button im neuen McLaren-Honda. Der Brite schaffte 101 Umläufe.

Das war vor allem nach dem ominösen Unfall von Fernando Alonso am vergangenen Sonntag ein Lichtblick für das britische Traditionsteam. Zumal auch der verunglückte Spanier sich am Freitag erstmals an die Öffentlichkeit wandte. In einem 23-Sekunden-Video bei youtube erklärte der 33 Jahre alte Spanier: „Hallo an alle, wie ihr sehen könnt, geht's mir komplett gut. Ich wäre gerne diese Woche bei den Tests in Barcelona, aber den Empfehlungen der Ärzte zufolge soll ich noch ein paar Tage warten.“

Sichtlich entspannt mit einem lässigen blau-grauen Sweatshirt vor einer grünen Hecke kündigte der Weltmeister von 2005 und 2006 an, dieses Wochenende noch einmal durchzuschnaufen und seine Fans in der kommenden Woche wieder auf dem Laufenden zu halten. Alonso hatte nach seinem Unfall bis Mittwoch im Krankenhaus gelegen. Die letzten Testfahrten finden ohne ihn statt.

Dafür feierte Nico Hülkenberg sein Debüt im neuen Wagen von Force India. 77 Runden bekam der Emmericher hin. Hülkenberg belegte im VJM08 aber nur den neunten und damit letzten Platz. Sein Rückstand auf Tempomacher Rosberg: Über fünfeinhalb Sekunden.

dpa

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