Streckenmitarbeiter in Bahrain wieder eingestellt

Manama/Berlin - Die Streckenbetreiber in Bahrain haben Mitarbeiter wieder eingestellt, die nach den politischen Unruhen im vergangenen Jahr entlassen worden waren.

 In einer Presseerklärung am Mittwoch sagte Strecken-Chef Sheikh Salman bin Isa Al-Khalifa, dass diese Maßnahme Teil einer wichtigen Initiative zu einer nationalen Versöhnung und Einheit des Königreichs sei. „Daher heiße ich unsere Kollegen willkommen zurück in der Familie des Bahrain International Circuits.“


Die Bekanntgabe erfolgte just in einer Phase, in der erneute Diskussionen um die Formel 1 in dem Ministaat entfacht sind. Menschenrechtler hatten die Teams zum Boykott des Großen Preis in diesem Jahr aufgefordert. Das Rennen ist für den 22. April geplant.

Die Formel-1-Weltmeister seit 1969

Niki Lauda (Foto), Ayrton Senna und Michael Schumacher: Diese Motorsport-Legenden dominierten die Formel 1 über Jahre hinweg. Ein Überblick über die Weltmeister der vergangenen 41 Jahre.  © Getty Images
1969: Jackie Stewart (Schottland), Matra-Ford © mm
1970: Jochen Rindt (Österreich), Lotus-Ford © Getty Images
1971: Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1972:  Emerson Fittipaldi (rechts, Brasilien), Lotus-Ford © Getty Images
1973 Jackie Stewart (Schottland), Tyrrell-Ford © Getty Images
1974 Emerson Fittipaldi (Brasilien), McLaren-Ford © Getty Images
1975: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1976: James Hunt (England), McLaren-Ford © Getty Images
1977: Niki Lauda (Österreich), Ferrari © Getty Images
1978: Mario Andretti (USA), Lotus-Ford © Getty Images
1979: Jody Scheckter (Südafrika), Ferrari © Getty Images
1980: Alan Jones (Australien), Williams-Ford © Getty Images
1981: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-Ford © Getty Images
1982: Keke Rosberg (Finnland), Williams-Ford © Getty Images
1983: Nelson Piquet (Brasilien), Brabham-BMW © Getty Images
1984: Niki Lauda (Österreich), McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1985 Alain Prost (Frankreich) McLaren-Porsche Turbo © Getty Images
1986: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Porsche © Getty Images
1987: Nelson Piquet (Brasilien), Williams-Honda Turbo © Getty Images
1988: Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda Turbo © Getty Images
1989: Alain Prost (Frankreich), McLaren-Honda © Getty Images
1990 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1991 Ayrton Senna (Brasilien), McLaren-Honda © Getty Images
1992: Nigel Mansell (England), Williams-Renault © Getty Images
1993: Alain Prost (Frankreich), Williams-Renault © Getty Images
1994: Michael Schumacher (Kerpen), Benetton-Ford © Getty Images
1995: Michael Schumacher (Kerpen, auf dem Foto mit Benetton-Boss Flavio Briatore), Benetton-Renault © Getty Images
1996: Damon Hill (England), Williams-Renault © Getty Images
1997: Jacques Villeneuve (Kanada), Williams-Renault © Getty Images
1998: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
1999: Mika Häkkinen (Finnland), McLaren-Mercedes © Getty Images
2000: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2001: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2002: Michael Schumacher (Kerpen) Ferrari © Getty Images
2003: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2004: Michael Schumacher (Kerpen), Ferrari © Getty Images
2005: Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2006 Fernando Alonso (Spanien), Renault © Getty Images
2007: Kimi Räikkönen (Finnland), Ferrari © Getty Images
2008: Lewis Hamilton (Großbritannien), McLaren-Mercedes © Getty Images
2009: Jenson Button (Großbritannien), Brawn GP © Getty Images
2010: Sebastian Vettel (Deutschland), Red Bull © dapd

In der vergangenen Saison war der Grand Prix dort zweimal abgesagt worden, nachdem es bei den politischen Unruhen sogar zu Toten gekommen war. Die Streckenbetreiber hatten im Zuge der Proteste wegen Vertragsbuchs Mitarbeiter entlassen. Die Wiedereinstellung erfolgte nun mit Zustimmung der königlichen Majestät König Hamad bin Isa Al Khalifa, wie der BIC in seiner Erklärung mitteilte.

Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali sagte bei den Medientagen des italienischen Formel-1-Rennstalls in Madonna di Campiglio, dass man den offiziellen Stellen wie zum Beispiel dem Weltverband FIA vertrauen müsse. „Ich habe gehört, dass es viele Gerüchte über die Situation dort gibt. Wir müssen uns auf die kompetenten Behörden verlassen“, wurde der Italiener von „autosport.com“ zitiert.

dpa

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