Als erster Sportler im Wiener Stephansdom aufgebahrt

Hunderte Menschen wollen Niki Lauda die letzte Ehre erweisen

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Wien - Am 20. Mai verstarb die Motorsport-Legende Niki Lauda. Am Mittwoch werden zahlreiche Ehrengäste bei der Trauerfeier in Wien erwartet.

Am 20. Mai verstarb überraschend die österreichische Formel-1-Legende Niki Lauda. Am Mittwoch, den 29. Mai, findet im Wiener Stephansdom die Trauerfeier mit vielen Prominenten statt. Dabei wird der ehemalige Rennfahrer von 8 bis 12 Uhr in einem Rennoverall öffentlich aufgebahrt. Dieser Ehre wurde bislang noch keinem Sportler im Stephansdom zuteil. 

Zur Totenmesse werden 300 Ehrengäste erwartet. 800 Sitz- und 3.000 Stehplätze stehen zur freien Verfügung, wie salzburg24.de berichtet. Als mögliche Trauergäste werden Arnold Schwarzenegger, Daniel Brühl, der Lauda im Film "Rush" verkörperte, und Ex-Formel-1-Chef Bernie Ecclestone gehandelt. Wie salzburg24.de weiter berichtet, wird jemand von Mercedes, wo Lauda 2012 Aufsichtsratsvorsitzender wurde, eine Rede halten. Auch Bundespräsident Alexander van der Bellen soll einige Wort sagen.

Die Familie bittet während der Messe um Respekt, weshalb keine Film- und Fotoaufnahmen gestattet sind. Die Beisetzung findet innerhalb des engsten Familienkreises statt. 

Lauda verstarb im Kreise der Familie

Am 20. Mai verstarb Niki Lauda im Alter von 70 Jahren. Wie seine Familie mitteilte, ist der ehemalige Formel-1-Fahrer friedlich im Kreise seiner Familie eingeschlafen. "Es gibt keine Todesursache. Es war ein langer Prozess, an dessen Ende der Patient gegangen ist", sagte Mediziner Walter Klepetko der österreichischen Nachrichtenagentur APA. Seine Gesundheit litt an dem unfassbaren Feuerunfall auf dem Nürburgring im Jahr 1976, den er nur knapp überlebte. Danach rang er tagelang mit dem Tod. 

Seitdem litt Lauda an diversen gesundheitlichen Problemen. Er musste sich zweimal einer Nierentransplantation unterziehen. Im August des vergangenen Jahres  folgte eine Lungentransplantation. "Seit Jahresbeginn hat es sich abgezeichnet", sagte Dr. Klepetko weiter. "Immer, wenn wir geglaubt haben, wir hätten es geschafft, sind wir wieder zurückgeworfen worden.“

Quelle: rosenheim24.de

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