Niederlage für Fireballs

Bittere Auswärts-Niederlage für die FireGirls

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Bad Aibling - Die erfolgsverwöhnten FireGirls mussten sich in Würzburg den Damen der Blue Sharks geschlagen geben. Headcoach Kandzic fordert mehr Leidenschaft.

Bekanntlich schreibt der Sport seine eigenen Geschichten. Die favorisierten Bundesliga-Damen der TuS Bad Aibling Fireballs mussten eine sehr bittere Niederlage beim Tabellenfünften Blue Sharks Würzburg einstecken. Man verlor mit 61:64 in der Unterfranken-Metropole.

"Das fehlende Training einiger Spielerinnen merkte man diesen deutlich an. Es fehlte uns die Spritzigkeit, die notwendige Kraft und auch die Konzentration im Angriff", so der 1. Vorstand Stefan Bradaric. Die Aiblinger FireGirls müssen nun in den kommenden Wochen aufpassen. Heidelberg hat zwar ebenso gegen Jahn München gepatzt, aber Speyer, der Playoff-Konkurrent, kommt am Samstag, 8, Februar, in den FireDome und Keltern ist nun erst einmal alleiniger Spitzenreiter in der 2. Bundesliga Süd.

Das Spiel in Würzburg begann auf beiden Seiten nervös und zerfahren. Hier konnten sich die Blue Sharks aber schneller in einen Spielrhythmus bringen. Wohingegen die Bundesligaspielerinnen aus dem Mangfalltal nie so richtig in diesen im gesamten Verlauf des Spiels fanden. So geschah es vor allem in der ersten Halbzeit, dass man das 1. Viertel mit 16 zu 18 und den 2. Spielabschnitt mit 14 zu 22 verlor. Das Gefühl mit 10 Punkten Rückstand in die Kabine zum Halbzeittee zu gehen, kannten die FireGirls bisher so noch nicht. So fiel auch entsprechend die Ansprache von Headcoach Milos Kandzic aus.

Mit positiver Körpersprache kamen die Aiblingerinnen dann auf das Spielfeld zurück und zeigten, dass man das Basketball spielen doch nicht verlernt hatte. Die Defense wurde nun besser und vor allem nun auch wesentlich intensiver gespielt. Auch der Abschluss wurde nun konsequent gesucht und erfolgreich abgeschlossen. Ciara Iglehart und Carla Bellscheidt hielten die Aiblingerinnen im Spiel. Leider hat man aber die Rechnung ohne den Wirt gemacht. Würzburg hielt in der Offense immer wieder dagegen. Das dritte Viertel gewann man zwar dann mit 18 zu 13; d.h. man hatte 5 Punkte wettmachen können. Im vierten Viertel ging es dann hin und her. Die Damen aus der Thermenstadt kamen auf 3 Punkte heran und Würzburg traf einen Dreier; somit wieder nicht die Möglichkeit in Führung zu gehen. Bis zum Ende als es 61 zu 60 für die Unterfränkinnen stand, schaffte man es wieder nicht das Blatt zu wenden. Die glänzend aufgelegte US amerikanische Aufbauspielerin Yeboah verwandelte 15 Sekunden vor Schluss ihre zwei Freiwürfe souverän. Aibling hatte somit den letzten Angriff. Zweimal versuchte man hier vergeblich den Ausgleich über einen Dreier und verlor am Ende verdient mit 64:61. „Wir müssen gegen Speyer am nächsten Samstag mit viel mehr Leidenschaft an die Sache ran gehen und unser Herz zu Boden werfen. Dies habe ich heute leider von meinem Team vermisst“, so Headcoach Kandzic.

Nun ist am Samstag, 8. Februar, um 19.15 Uhr das nächste Spitzenteam im FireDome (Halle im Sportpark Bad Aibling-Mietraching). Speyer, das potentielle Playoff-Team kommt als Viertplatzierter in die Kur- und Gesundheitsstadt. Die Herren1 spielt an diesem Tag um 16 Uhr vor den Bundesliga-Damen.

Pressemitteilung TuS Bad Aibling Fireballs

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © TuS Bad Aibling Fireballs

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