Hart umkämpfter Heimsieg

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Juliana Kancevic (im weißen Trikot) gegen Spielerinnen des TSV Viernheim.

Bad Aibling - Die FireGirls feiern: Beim schweren Match gegen Viernheim hatten die Basketballerinnen aus dem Mangfalltal letztendlich das Glück auf ihrer Seite.

Die Basketball-Damen der Bad Aibling Fireballs sind weiterhin ungeschlagen! Am sechsten Spieltag der 2. Damen Basketball Bundesliga Saison 2013/2014 besiegten die FireGirls in einem spannenden, intensiven und hochklassigen Spiel den TSV Amicitia Viernheim mit 77:71.

Dabei zeichnete sich der Aiblinger Sieg vor einer rekordverdächtigen Zuschauerkulisse erst in den letzten Sekunden der Partie ab. Im bisher härtesten Spiel der Saison bewiesen die Fireballs-Damen Kampfgeist und Moral und sicherten sich am Ende den sechsten Sieg im sechsten Spiel.

Am sechsten Spieltag der 2. Damen Basketball Bundesliga-Saison 2013/2014 empfingen die Bad Aibling Fireballs den TSV Amicitia Viernheim aus der Nähe von Mannheim in Hessen. Die FireGirls gingen als ungeschlagener Tabellenführer in das Spiel gegen den Tabellenvierten aus Viernheim.

Doch so nah an einer Niederlage waren die Aiblingerinnen in dieser Saison in den voran gegangenen fünf Spielen noch nie gewesen. Gegen Viernheim mussten die FireGirls ohne ihre us-amerikanische Top-Scorerin Ciara Iglehart auskommen, die in der kommenden Woche am Knie operiert wird und voraussichtlich drei Wochen pausieren muss.

Dennoch zeigten die Gastgeberinnen im ausverkauften FireDome vor mehr als 500 Zuschauern ein ungewohnt starkes erstes Viertel. Brauchten die FireGirls in den vergangenen Partien meist ein wenig Anlaufzeit, waren sie gegen die Hessinnen von Beginn an auf Betriebstemperatur. Die Kanadierin Emma Duinker demonstrierte ihre Klasse dabei unter anderem mit zwei Dreiern, die dazu beitrugen, dass die Bad Aibling Fireballs das erste Viertel mit 21:15 für sich entscheiden konnten.

Anders sah es im zweiten Viertel aus. Viernheim lies sich nicht abschütteln. Mit einem Dreier brachte Sabina Merill die Gäste mit 25:23 in Führung und krönte damit einen 8:2-Lauf von Viernheim. Die FireGirls wirkten plötzlich verunsichert, doch dann kam Nikolina Marceta. Die Bosnierin kam aufs Feld, sah ihre Chance und versenkte den Ball von der Dreipunkte-Linie. 39:37. Eine unangenehme Schiedsrichterentscheidung und mangelnde Beherrschung seitens Marceta sorgten allerdings dafür, dass Viernheim mit vier Freiwürfen gegen Ende der ersten Halbzeit das Blatt noch einmal wenden konnte.

Zur Pause stand es 39:41 aus Sicht der FireGirls. Für die Zuschauer gab es keine Verschnaufpause, denn die Turner des TuS Bad Aibling hielten mit spektakulären Einlagen das Publikum auf Trab. Das Spiel ging sehr intensiv weiter und war von vielen Fouls geprägt. Die Führung wechselte in der zweiten Halbzeit ständig. Die Zuschauer erlebten Hochspannung in einem hochklassigen Match zweier ebenbürtiger Mannschaften.

Lena Bradaric.

Es ging drunter und drüber, so dass auch das Trainerteam der Fireballs den Überblick verlor und verbotenerweise drei Ausländerinnen gleichzeitig aufs Feld schickte. Gerade in dieser Phase hätten die FireGirls durch einen Dreier von Carla Bellscheidt etwas davon ziehen können. Die Punkte zählten, aber wegen Spielens mit drei Ausländerinnen bekamen die Fireballs ein technisches Foul und Viernheim zwei Freiwürfe und Ballbesitz.

Carla Bellscheidt machte auch den wichtigen 60. Punkt. Laut der legendären Schummschen Regel gewinnt die Mannschaft, die zuerst 60 Punkte hat, das Spiel. Doch diese Euphorie wurde jäh gebremst, als Jennifer Shinall mit einem Dreier zum 62:60 für die Gäste traf. Im Schlussviertel agierten die FireGirls cleverer in der Zone und provozierten ein ums andere Foul.

Viernheim hatte zur Hälfte des vierten Viertels schon fünf Teamfouls – Aibling noch gar keins. Carla Bellscheidt bekam zahlreiche Gelegenheiten Freiwürfe zu üben, was die U20-Nationalspielerin dazu nutzte ihre Top-Ausbeute von 23 Punkten zu erreichen.

In der Schlussphase verabschiedeten sich Viktoria Wohlers und Julijana Kancevic mit ihren fünften Fouls genauso wie auf der Gegenseite Jennifer Shinall und Jeanne Wilson. Es blieb bis zum Schluss spannend. Die Spannung entlud sich mit der Schlusssirene in frenetischem Jubel, als die FireGirls mit 77:71 triumphierten.

Es war ein ganz hartes Stück Arbeit mit dem glücklicheren Ende für den Tabellenführer Bad Aibling Fireballs. Der TSV Amicitia Viernheim hatte dem Tabellenführer alles abverlangt. Die FireGirls konnten aus der Erfahrung ein sehr enges Spiel gewonnen zu haben, weiteres Selbstvertrauen tanken.

Am kommenden Wochenende steht bereits das nächste Heimspiel im FireDome an: Am 9. November treffen die Bad Aibling Fireballs auf den Tabellenzehnten TG Sandhausen. 

Pressemitteilung Fireballs Bad Aibling

Quelle: rosenheim24.de

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