Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Aufstiegsrunde der Eishockey-Bayernliga

Alles aus? EHC Waldkraiburg verliert 14-Tore-Spiel in Kempten

EHC-Schlussmann Christoph Lode war bei allen Gegentreffern machtlos und stoppte alles, was haltbar war – inklusive Kemptens Stürmer Brendan Harrogate.
+
EHC-Schlussmann Christoph Lode war bei allen Gegentreffern machtlos und stoppte alles, was haltbar war – inklusive Kemptens Stürmer Brendan Harrogate.

Der EHC Waldkraiburg droht das vorzeitige Aus in der Eishockey-Bayernliga. Nach der 6:8-Niederlage in Kempten sind die Chancen auf das Erreichen der Play-offs noch weiter geschwunden.

Kempten – Ein selbst für Eishockeyverhältnisse torreiches Spiel fand am Sonntagabend in Kempten ein Ende, und erneut ging der EHC Waldkraiburg in dieser Partie der Bayernliga-Aufstiegsrunde als Verlierer vom Eis. Nach starker Leistung in der zweiten Hälfte des ersten Drittels und im zweiten Durchgang, ließ sich der EHC Waldkraiburg im finalen Durchgang von den lauf- und konterstarken Kemptenern den Rang ablaufen. Am Ende hieß es 8:6 für die Hausherren aus dem Allgäu.

Christoph Lode mit etlichen Paraden

In den ersten zehn Minuten verzeichneten die gastgebenden Sharks eine ganze Reihe an guten Tormöglichkeiten. Einzig Christoph Lode im Tor des EHC Waldkraiburg war es zu verdanken, dass das Spiel nicht bereits zu diesem Zeitpunkt aussichtslos war. In der zwölften Minute fiel letztlich das Tor durch Paster, das die Zuschauer schon deutlich eher erwarteten. Dieser Gegentreffer markierte für die Löwen scheinbar einen Weckruf, der sie daran erinnerte, dass für einen möglichen Sieg auch eigene Tore vonnöten sind. So erkämpfte sich Michal Popelka an der Bande das Spielgerät und schob dieses nach einem sehenswerten Lauf zum Tor zum 1:1-Pausenstand ein.

4:2-Führung vergeigt

Der zweite Durchgang war der Spielabschnitt des EHC Waldkraiburg: Gleich in der ersten Minute hatte das Angriffs-Duo Popelka/Neuert in Zusammenarbeit eine Großchance, bevor Fabian Kanzelsberger in der dritten Minute einen Pass von Philipp Seifert nicht im leeren Tor verwerten konnte. Auch Christoph Lode bekam wieder etwas zu tun, so hatte Kemptens Daniel Rau eine riesige Möglichkeit. Nach gut acht Minuten gab es dann die erste Löwenführung des Abends. An der Bande erkämpfte sich Leon Decker den Puck, zog vors Tor und platzierte das Spielgerät unhaltbar im Gehäuse. Nur fünf Minuten sollte diese Führung halten, ehe Sharks-Spieler Grözinger kam und die Partie wieder ausglich. Dieser Spielstand hatte nur 43 Sekunden Bestand. dann traf Florian Brenninger für den EHC und nur eineinhalb Minuten später erzielte Christof Hradek das vierte Tor der Löwen. Daraufhin setzte sich der Gastgeber im Drittel der Löwen fest. So fiel der 3:4-Anschluss und nur 26 Sekunden später das 4:4.

Kempten im letzten Durchgang wie beflügelt

Davon beflügelt und mit zweiter Luft versehen, rauschten die Kemptener im letzten Drittel über das Eis und ließen den Löwen nur noch wenig Platz und Möglichkeiten, ihr eigenes Spiel zu entwickeln. So fiel nach zwei Minuten und nach sechs weiteren Minuten im Drittel das 5:4 und das 6:4. Zwar schoss Jan Loboda in Überzahl den EHC Waldkraiburg von der blauen Linie noch einmal in Schlagweite, doch machten die Sharks ab der 53. Minute mit zwei Treffern innerhalb von zwei Minuten alle Hoffnungen zunichte. Die Löwen nahmen bei eigener Überzahl zwar noch einmal den Torhüter vom Eis und konnten auch noch ein Tor durch Michal Popelka erzielen, an der Niederlage war jedoch nicht mehr zu rütteln.

Spielstatistik: ESC Kempten - EHC Waldkraiburg 8:6 (1:1, 3:3, 4:2,). EHC Waldkraiburg Christoph Lode (Yeingst) – Felix Lode, Fabian Kanzelsberger, Alexander Kanzelsberger, Rott, Loboda, Seifert – Neuert, Hradek, Brenninger, Ludwig, Decker, Hipetinger, Popelka, Vogl, Zimmermann.

Tore: 1:0 (12.) Paster/Zimmer, Harrogate, 1:1 (15.) Popelka/Brenninger, Neuert, 1:2 (29.) Decker/Hradek, Vogl, 2:2 (34.) Grözinger/Lepine, Scheffer, 2:3 (35.) Brenninger/Popelka, Neuert, 2:4 (37.) Hradek/Vogl, Decker, 3:4 (39.) Zimmer/Lepine, Harrogate – PP1, 4:4 (39.) Grözinger/Seider, Oppenberger, 5:4 (43.) Seider/Hermann, Harrogate, 6:4 (49.) Lepine – PP1, 6:5 (50.) Loboda – PP1, 7:5 (53.) Seider/Lepine, Zimmer – PP1, 8:5 (55.) Seider/Grözinger, Oppenberger, 8:6 (60.) Popelka/Loboda, Hradek – PP1.

Strafzeiten: Kempten 12 plus 10 Disziplinarstrafe, Waldkraiburg 20; Zuschauer: 576.

Kommentare