Kirchanschöring zu Gast in Ampfing

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Wieder den Ball am Fuß: Florian Losbichler.

Ampfing - Ampfings erste Mannschaft steht am neunten Spieltag am Samstagnachmittag um 15 Uhr im Isenstadion schon mit dem Rücken zur Wand.

Ein Sieg gegen den um vier Punkte besser stehenden SV Kirchanschöring wäre für die angeschlagene Psyche der Schweppermänner enorm wichtig.

Einen Hoffnungsschimmer, dass sich die Stimmung zum Positiven wenden könnte, sieht Abteilungsleiter Konrad Eckl darin, dass sich derzeit das Ampfinger Lazarett zusehends lichtet. Letzte Woche meldete sich der langzeitverletzte Florian Losbichler zurück, diese Woche begann Hannes Forstpointner wieder mit dem Training und beide könnten morgen schon auf der Ersatzbank Platz nehmen. Zudem wird Stefan Speer nach seinen Knieproblemen in der nächsten Woche wieder ins Training zurückkehren und somit würden Trainer Michael Kostner weitere Alternativen zur Verfügung stehen. Max Ultsch und Boran Turgut waren in dieser Woche zwar von einer Magen- und Darmgrippe geplagt, doch Eckl ist sich sicher, dass beide bis zum Samstag wieder fit sind und auflaufen können.

Nach der Fußballlehrstunde am letzten Samstag beim Tabellenzweiten FC Gerolfing musste das Ampfinger Trainerteam die Mannschaft wieder psychisch aufbauen. Dabei war den Ampfinger Spielern nach Spielende schon klar, dass sie in Gerolfing mit nur vier Gegentoren sehr gut weggekommen waren.

Am Samstag kommt mit dem SV Kirchanschöring ein alter Bekannter ins Isenstadion, der ehemalige Ampfinger Mittelstürmer Robert Berg. Nach seiner Zwischenstation beim TSV Peterskirchen ist er jetzt als Spielertrainer beim heutigen Ampfinger Gegner tätig. Bergs Bilanz: acht Spiele, neun Punkte. Ampfing holte dagegen aus der gleichen Anzahl von Spielen nur fünf Zähler.

Coach Berg muss in Ampfing auf einen sehr wichtigen Spieler seiner Mannschaft verzichten, denn Stefan Schmidhuber zog sich im letzten Spiel einen Muskelfaserriss zu und fällt für mindesten vier bis sechs Wochen aus. Schmidhuber spielt im defensiven Mittelfeld und hält Berg bei seinen Ausflügen in den gegnerischen Strafraum nach hinten den Rücken frei.

Nicht die Stürmer sorgen bei Kirchanschöring für Torgefahr, sondern die offensiven Mittelfeldspieler, denn Robert Berg und Heinz Leitmeier versenkten das Leder insgesamt elfmal von den bisher 16 Toren im gegnerischen Kasten.

Wenn Ampfing nicht früh in der Saison schon den Anschluss ans Mittelfeld verlieren möchte, dann müssen die Punkte im Isenstadion bleiben. Trainer Michael Kostner hat jetzt wieder Alternativen auf der Ersatzbank sitzen und kann somit auf die auf dem Feld stehenden Spieler einen gewissen Druck ausüben. Zudem erhofft er sich, dass die Mannschaft aus dem letzten Spiel ihre Lehren gezogen hat.

tf/Mühldorfer Anzeiger

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