Kein Glück auf seiner Hausstrecke

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Augsburg - U23-Weltmeister Tobias Kargl hatte bei den ersten beiden Qualifikationsrennen für das Nationalteam des deutschen Kanu Verbandes erhebliche Schwierigkeiten.

In Augsburg fanden am vergangenen Wochenende die ersten beiden nationalen Qualifikationsrennen zur Bildung der Nationalmannschaft des deutschen Kanu Verbandes in Augsburg statt. Mit dabei war auch der U23 Weltmeister von 2013 Tobias Kargl. Aufgrund der geringen Schneefälle und der Reparatur eines Stausees im Allgäu konnte der Eiskanal erst in der Woche vor dem Rennen geflutet werden. Deshalb mussten die Sportler in den letzten Monaten oft auf die Kajak Slalom Strecke in Leipzig ausweichen.

Beim ersten Rennen am Samstag mussten die Athleten bei fünf Grad Außentemperatur den schwierig gesteckten Kurs am Eiskanal absolvieren. Der Polizist der bayerischen Bereitschaftspolizei absolvierte die erste Hälfte der Strecke recht souverän. Im der zweiten Hälfte unterlief ihm ein Torfehler der mit zwei Strafsekunden auf die Fahrzeit aufaddiert wurde. Mit einer Fahrzeit von 104.98 Sekunden blieb der Sportler vom Kajak Klub Rosenheim unter seinen eigenen Erwartungen zurück und verpasste das Finale der besten 10 Fahrer. Sieger des Tages wurde der Weltcup Gesamtsieger von 2013 Sebastian Schubert, gefolgt von seinen Kollegen der Nationalmannschaft Dörfler, Maxeiner, Grimm und Böckelmann.

Am Sonntag fand das zweite der vier Qualifikationsrennen statt. Auch hier hatte der Endorfer nicht das Glück auf seiner Seite. Es unterlief ihm ebenfalls wieder ein Torfehler, dies ist umso ärgerlicher, da dieser ihn den Einzug ins Finale der Top Ten kostete. Da sich auch drei direkte Konkurrenten aus seiner Alterskategorie U23 jeweils das Finale erreichten, muss Kargl nächstes Wochenende in Markkleeberg zwei Top-Rennen abliefern, um die Qualifikationskriterien zu erfüllen.

Pressemeldung Kargl Sports Marketing

Quelle: rosenheim24.de

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