TSV Wasserburg staubt den Bayerischen Sportpreis ab!

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Die Wasserburger Preisträger mit Ministerpräsident Horst Seehofer – von links: Helmut Pscherer, Bastian Wernthaler, Wanda Guyton (hinten), Diana Pop, Svenja Brunckhorst, Anne Breitreiner, Horst Seehofer, Hansi Brei, Rebecca Thoresen, Gaby Brei, Verena Stürmlinger, Dr. Oliver Braunsperger und Hansi Friedl.

Wasserburg - Die Basketball-Damen des TSV Wasserburg wurden für ihre glänzenden Erfolge ausgezeichnet. Mit den großen Stars des Sports wurde in der BMW-Welt gefeiert:

Eine geballte Ansammlung der bayerischen Prominenz aus Wirtschaft, Politik und natürlich aus dem Sport hatte sich am Samstag Abend zur Verleihung des Bayerischen Sportpreises 2013 in München eingefunden. Und mit dabei bei der Gala in der BMW-Welt eine Wasserburger Delegation, denn die Basketballerinnen des TSV wurden - ebenso wie der FC Bayern München - mit dem „Persönlichen Preis des Bayerischen Ministerpräsidenten“ für ihre langjährige Dominanz im deutschen Damen-Basketball ausgezeichnet und sind damit in dieser Kategorie Nachfolger unter anderem von Franz Beckenbauer und Dirk Nowitzki.

Mit Zusammenhalt und Herzblut

Ein aufregender Samstag Nachmittag und Abend liegt hinter der Wasserburger Basketball-Abordnung um TSV-Vorstand Helmut Pscherer, Abteilungsleiterin Gaby Brei und dem langjährigen Erfolgscoach Hansi Brei. Aus den erfolgreichen Mannschaften der letzten Jahre und dem aktuellen Team waren mit dabei: Trainer Bastian Wernthaler, Diana Pop, Wanda Guyton, Svenja Brunckhorst, Anne Breitreiner, Rebecca Thoresen und Verena Stürmlinger. Auch Mannschaftsarzt Dr. Oliver Braunsperger und Physio Hansi Friedl waren eingeladen. „Den beiden haben wir viel zu verdanken. Sie sind immer für uns da und schauen, dass wir gesund bleiben“, dankte Gaby Brei der medizinischen Abteilung: „Eigentlich hätten wir mit einer riesigen Truppe hierherkommen müssen, denn nur durch den Zusammenhalt und die Arbeit all unser Helfer sind unsere Erfolge erst möglich geworden.“ Doch es seien leider nicht mehr Plätze zur Verfügung gestanden, bedauert sie die Tatsache, dass vor allem die weiteren Mitglieder des Managements um Ulla Prantl und Günther Bellin nicht mitkommen konnten: „Auch unser ehemaliger Manager Jochen Bruch hätte mit dabei sein müssen, denn er hat sich mit seiner hervorragenden Arbeit vor allem in der Sponsorensuche und Eventorganisation über viele Jahre sehr für die Damenmannschaft eingesetzt.“

Gute Figur auf dem roten Teppich

Verena Stürmlinger mit Uschi Disl vor der Gala

Schon zwei Stunden vor Beginn der Gala mussten sich alle am Veranstaltungsort einfinden, um in einer kurzen Bühnen- und Stellprobe mit Regiegespräch über den Ablauf informiert zu werden. Anschließend ging es in die Maske, wo alle Preisträger und Laudatoren auf den Abend vorbereitet wurden und noch eine kleine Stärkung erhielten. So gab es bereits dort die erste Möglichkeit sich mit Größen des Sports wie Felix Neureuther, Anni Friesinger-Postma oder Magdalena Neuner bekannt zu machen, Smalltalk mit Uschi Disl, Nathalie Geisenberger oder Marc Girardelli zu führen. Bevor es in den Festsaal ging, wo die Gäste vom Inn in den ersten Reihen direkt neben und um den Ministerpräsidenten saßen – davon konnten sich alle in der Übertragung des Bayerischen Rundfunks am Sonntag überzeugen - wartete der rote Teppich. Und hier machten die Wasserburger eine sehr gute Figur, als würden sie in ihrem Leben nichts anders tun.

Der Ministerpräsident schwärmt

Kurz vor dem Ende der Veranstaltung kam dann der große Augenblick: Der Ministerpräsident als Laudator schwärmte von den Erfolgen der Basketballerinnen: „Elf Mal konnten die Damen des TSV Wasserburg in den letzten zehn Jahren jubeln – sieben Mal für die Deutsche Meisterschaft, zuletzt in diesem Jahr, und viermal den Pokalsieg.“ Seehofer verglich seine beiden Preisträger und kam zu dem Schluss, dass die Wasserburger mit den Fußballern des FC Bayern mindestens zwei Dinge gemeinsam haben: „Sie stehen für größte sportliche Erfolge und sie feiern ihre Erfolge auf dem Marienplatz.“ Er freue sich, dass wir in Bayern mit dem TSV Wasserburg das „Mekka des deutschen Damen-Basketballs“ haben. Mit den Worten „Ich gratuliere dem TSV 1880 Wasserburg“ holte der Ministerpräsident die Delegation vom Inn auf die Bühne, wo er und Moderator Markus Othmer den Sportpreis an Gaby Brei als eine der „Mütter des Erfolges“ überreichten.

"Wir arbeiten weiter an unsere Titel"

Hansi Brei mit Felix Neureuther vor der Gala

Beim anschließenden Empfang des Ministerpräsidenten am Sportler-Stammtisch des Landesvaters versicherte die Abteilungsleiterin nochmal: „Dieser Preis ist eine sehr große Ehre für uns, aber wir werden uns nicht auf diesen Lorbeeren ausruhen. Wir werden weiter hart arbeiten und weitere Titel auf nationaler Ebene einfahren und auch international immer etwas weiter kommen.“ Das Team für die kommende Saison sei fast komplett und auch das wirtschaftliche Gerüst stehe: „Mein Dank geht an unsere oft langjährigen Sponsoren, die unsere Arbeit möglich machen. Wir freuen uns aber auch immer über neue Unterstützung aus der Wirtschaft, die gemeinsam mit uns die Erfolgsgeschichte weiterschreiben wollen.“ Auf der Dachterrasse der BMW-Welt klang dann dieser Abend mit allen Beteiligten würdig aus.

Verleihung des Bayerischen Sportpreis 2013

Die bayerischen Sportpreis-Träger 2013:

„Hochleistungssportler plus“: Prof. Dr. Thomas Wessinghage

als Auszeichnung für Hochleistungssportler, die auch auf einem anderen Gebiet Herausragendes leisten.

„Innovation im Sport“: BFV.TV-Projektteam des Bayerischen Fußball-Verbandes

als Auszeichnung für zukunftsweisende Neuentwicklungen im Dienste des Sports.

„Herausragender Förderer des Sports“: BMW AG

als Auszeichnung für vorbildliche Fördermaßnahmen im Sport.

„Herausragende(r) Nachwuchssportler/in“: Laura Dahlmeier sowie Tim Brendel und Florian Funk

als Ansporn und Unterstützung für jugendliche Hoffnungsträger.

„Jetzt-erst-recht-Preis“: Birgit Kober

für die vorbildliche Überwindung besonderer Schwierigkeiten im Sport.

„Herausragende Präsentation des Sports“: Sammy Minkoff

als Auszeichnung für Beispiele sachlicher, informativer und fairer Berichterstattung zum Sport in den Medien.

„Sportliches Lebenswerk“: Helmut Weinbuch

als Auszeichnung für Persönlichkeiten, die sich im Sport oder um den Sport in nachhaltiger und herausragender Weise verdient gemacht haben.

„Botschafter des bayerischen Sports“: Felix Neureuther

für besondere Sympathieträger aus dem Bereich des Sports in Bayern einschließlich traditioneller bayerischer Sportarten.

„Persönlicher Preis“ des Bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer“: FC Bayern München Fußball und TSV Wasserburg Basketball

Pressemitteilung TSV Wasserburg

Quelle: rosenheim24.de

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