Triathlon: Erfolg für Grassauer Jugend

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Weiden - Acht Nachwuchsathleten der Sportgemeinschaft Katek Grassau stellten sich am Sonntag der bayerischen Triathlonkonkurrenz. Ein Rang im vorderen Feld war ihnen sicher.

Aussichtsreich gingen Kaderathlet Frederic Funk und Dominik Schmuck in der Alterklsse Jugend B an den Start. Schon beim Schwimmen konnten sich beide gut in Szene setzen und wechselten in der Spitzengruppe auf das Rad. Dort setzten sie sich bald vom Rest des Feldes ab und Dominik war es dann auch, der in Führung liegend die Wechselzone vor Frederic erreichte. Diese Reihenfolge änderte sich auch nicht mehr, sodass Dominik Schmuck überlegen die Bayerische Meisterschaft erringen konnte und Frederic Funk Vizemeister wurde.

Im Rennen der Mädchen der gleichen Altersklasse starteten Laura Pfohl, Jacy Vollmert und Sarah Schönfelder in der Klasse Schüler A. Laura verließ das Wasser als eine der ersten und konnte sich in der Führungsgruppe auf das Rad begeben. Jacy fand sich in einer größeren Radgruppe ein und Sarah, die ihren ersten Triathlon bestritt, kämpfte sich tapfer durch die 400 Meter lange Schwimmstrecke. Unsere Kaderathletin Laura Pfohl ließ sich auf dem Rad nicht abschütteln und errang mit einem beherzten Lauf hinter der Favoritin Sarah Neukam aus Nürnberg den Vizemeistertitel. Jacy verlor durch eine Unachtsamkeit den Kontakt zur Spitze ihrer Radgruppe und büßte hier wertvolle Sekunden ein. Trotzdem erreichte sie im Ziel einen guten Platz im Mittelfeld. Sarah Schönfelder machte auf dem Rad Platz für Platz gut, überholte beim Laufen weiter und finishte glücklich mit respektablem Ergebnis für einen Neuling.

Auch bei den Junioren hatte die SG Katek Grassau mit Julian Erhardt ein heißes Eisen im Feuer. Er konnte dann auch nach verhaltenem Schwimmauftakt Akzente beim Radfahren setzen und enteilte mit zwei jüngeren Athleten aus dem Allgäu dem Feld schnell. Obwohl er einem der beiden Mitstreiter im Zielsprint unterlag, sicherte er sich den Meistertitel der Junioren letztlich sicher. Seine Schwester Nina erreichte, nachdem sie beim Schwimmen den Anschluss verpasst hatte, am Ende den fünften Rang.

Mit Neoprenanzug durch den Waginger See

Am gleichen Tag begaben sich vier junge Athleten der SG Katek Grassau nach Waging am See, um dort an der “Starke Triathlon Trophy“ teilzunehmen.

Da der See nur eine Wassertemperatur von 18°C aufweisen konnte, wurde mit Neoprenanzug geschwommen, was den Athleten der SG Katek jedoch keine Probleme bereitete. Michael Gschwendner und Michael Ager verließen das Wasser auf Position vier und fünf, Raphael Keller unter den Top 50 und Sandra Weber als erste Dame. Während Michael Ager sich beim Radfahren nach vorne an die Spitze arbeitete und diese bis zum Wechsel aufs Laufen behauptete, mussten die anderen drei Athleten auf der recht bergigen Radstrecke um ihre Positionen kämpfen. Mit einer guten Laufleistung sicherte sich Michael Ager am Ende den 3. Rang, hinter den beiden Top-Triathleten Franz Höfer und Alexander Bonauer. Michael Gschwendner konnte auf der Laufstrecke noch einige Plätze gutmachen und erreichte den 12. Rang. Nach anfänglichen Problemen beim Loslaufen konnte sich Raphael Keller im oberen Drittel positionieren. Sandra Weber siegte in ihrer Altersklasse und finishte die Damenwertung unter den Top 10.

Am vorigen Wochenende bereits hatten die Sportler der Sportgemeinschaft sehr erfolgreiche Wettkämpfe absolviert.

Beim TUM Triathlon an der Ruderregattastrecke in Oberschleißheim fand für die Athleten Harald Funk, Florian Huber, Michael Ager und Michael Gschwendner das erste Rennen der Bayernliga statt und andererseits für weitere Nachwuchsathleten ein Rennen des Bayerischen Jugend-Cups.

Die Teilnehmer der Bayernliga absolvierten zuerst einen Wettkampf über 750 m Schwimmen und einen Lauf über 2,5 km. Die Aufgabe bestand darin alle Mitglieder einer Mannschaft gemeinsam über die Ziellinie zu bringen. Dies gelang der SG Katek Grassau am besten und sie siegten. Am Nachmittag starteten die Mannschaften wieder gemeinsam zu einem 20 km Rad-Mannschaftszeitfahren und zu einem 5km Lauf. Es mussten auch hier wieder alle Mitglieder eines Vereins zusammen ins Ziel gelangen. Harald Funk, Florian Huber, Michael Ager und Michael Gschwendner bauten ihren Vorsprung noch aus und siegten am Ende sicher mit ca. einer Minute Vorsprung.

Die vier Nachwuchsathleten Julian Erhardt (Jg. 92), Dominic Schmuck (Jg. 96), Laura Pfohl (Jg. 96) und Frederic Funk (Jg. 97) begaben sich, vom Landeskader nominiert, nach Halle an der Saale, um dort am Asics- Deutschland-Jugend-Cup teilzunehmen. Aus den insgesamt vier stattfindenden Wettkämpfen des Jugend-Cups werden die Deutschland-Cup-Sieger ermittelt, sowie Nominierungen zu den Bundeskadern vorgenommen. Für Frederic und Dominic sollte es die erste Teilnahme sein und somit hatten sie die Chance sich einmal mit den besten Athleten ihrer Altersklasse aus ganz Deutschland zu messen.

Hervorragende Platzierungen für junge Nachwuchssportler

Julian Erhardt konnte sich bei den Junioren über die Distanzen 750m – 20 km – 5 km gerade auf dem Rad gut in Szene setzen. Nach einer guten Schwimmleistung machte er auf dem Rad Druck und führte somit mehrere Radgruppen zusammen, da Windschattenfahren erlaubt war, um mit weiteren 20 Athleten auf die Laufstrecke zu wechseln. 50 Athleten auf nahezu gleichem Niveau kämpften in Sekundenabständen um die Qualifikation zur Europameisterschaft. Julian kämpfte hervorragend und lieferte mit Rang 12 eine herausragende Platzierung ab.

Auch Dominic und Frederic konnten bei ihrem Rennen in der Jugend B, 400 m – 10 km – 2,5 km, ihre gute Form unter Beweis stellen. Während Dominic sich nach dem Schwimmen gut in der ersten Radgruppe platzieren konnte, erwischte Frederic diese, trotz guter Schwimmleistung nicht mehr und führte somit eine zweite Gruppe an, um dann beim Laufen eine gewaltige Aufholjagd zu starten. Von insgesamt 52 Startern konnten Dominic Rang 13 und Frederic Rang 15 erzielen.

Für Laura sollte es schon die dritte Teilnahme an einem Jugendländervergleich sein. Als gute Schwimmerin hielt sie sich vom Start weg beim Schwimmen und Radfahren mit unter den Top 10 Starterinnen und musste sich lediglich beim Laufen noch von einigen Läuferinnen überholen lassen. Am Ende sprang Rang 14 für sie heraus.

Mit diesen Leistungen kann der Nachwuchs sehr zufrieden sein und motiviert in die nächsten Trainingswochen und Wettkämpfe gehen.

Beate Landler

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