Bayernliga macht Winterpause

Landkreis (OVB) - Die 47. Bayernliga-Saison seit Einführung dieser Spielklasse 1963 ist in die Winterpause gegangen. 198 Partien wurden gespielt. Herbst-Meister und auch Erster über den Winter hinaus ist der FC Memmingen.

„Die Bayernliga konnte sich als Spitzenprodukt unseres Verbandes ganz oben in der Skala halten. Wir sind auch von den Zuschauerzahlen her bundesweit noch gut platziert“, ergänzte Verbandsspielleiter Jürgen Faltenbacher (Waldsassen).

Das Niveau der Bayernliga konnte auf einem hohen Level gehalten werden. 13 Spieler haben keine einzige Minute bei ihrem Verein gefehlt, waren sogenannte Dauerbrenner. Darunter waren, wie nicht anders zu erwarten, sieben Torhüter und zwar: Thomas Geisler (Aindling), Florian Körner (Ansbach), Rainer Hausner (Erlangen-Bruck), Michael Karnitzschky (Bayern Hof), Christian Bergmann (Memmelsdorf), Sascha Jöckel (Rain/Lech) und Sebastian Steidle (Thannhausen). Im Feld heißen die Dauerarbeiter Florian Jakl und Ingo Walther (beide Bayreuth), Ralf Klingmann (Buchbach), Benjamin Kauffmann, Markus Rosenwirth (beide FC Ingolstadt 2) und Bernd Taglieber vom TSV Rain/Lech.

Ältester eingesetzter Spieler war Torwart Peter Martin (40) vom TSV 1860 Rosenheim. Es folgt Ingo Walther (39) von der SpVgg Bayreuth als ältester Feldspieler. Der jüngste Kicker war Unterhachings Thomas Angermeier, der erst am 13. November 2009 das 17. Lebensjahr vollendet hat.

446 Spieler wurden in dieser Saison bisher eingesetzt. Die SpVgg Unterhaching 2 benötigte mit 34 Akteuren mit Abstand die meisten Spieler. Mit nur 19 Kickern kamen der FC Ismaning und der SV Schalding-Heining aus. Der TSV 1860 Rosenheim setzte 22 Spieler ein, der TSV Buchbach 21. 49 Schiedsrichter haben die 198 Spiele geleitet. 822-mal zückten die 49 Regelhüter die Gelbe Karte, das waren zehn weniger als im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Die Referees zeigten 30 (Vorjahr 47)-mal Gelb-Tot, sprachen 29 (19) Platzverweise aus und verhängten 53 (48) Elfmeter. Bester Elfmeterschütze war Bernd Taglieber vom TSV Rain/Lech, der alle fünf Versuche nutzte. Fünf von sechsmal traf Ralf Klingmann vom TSV Buchbach. Die meisten Elfmeter gegen sich bekam die SpVgg Bayern Hof mit sechs. Ohne Elfer gegen sich blieb der TSV 1860 Rosenheim. Acht Strafstöße zugesprochen bekam der FC Ismaning.

568 Tore in 198 Spielen

 568 Tore wurden in den 198 Spielen erzielt, was einen Schnitt von 2,87 (Vorsaison 3,07) Treffern pro Partie bedeutet. Führender in der Torschützenliste ist Mijo Stijepic vom FC Ismaning mit 13 Toren. Es folgen mit je zwölf Erfolgen Christian Doll (Aindling), Stefan Hillinger (Buchbach), Mario Meth (Memmelsdorf) und Sebastian Mützel (Unterhaching II). 179 Schützen trugen sich in die Torschützenliste ein. 52-mal (Vorjahr 67) stachen Joker und trafen ins Schwarze. Fünf Jokertore gelangen Stefan Lex vom TSV Buchbach.

Vier Tore in einem Spiel gelangen dem Unterhachinger Ömer Kanca beim 5:2 gegen Bayern Hof. Dreimal in einer Partie traf Mario Meth beim 3:1-Sieg seines SV Memmelsdorf gegen den SV Seligenporten. Ebenfalls drei Torerfolge gelangen Christopher Klaszka beim 4:1 seiner SpVgg Bayreuth gegen die TSG Thannhausen. Stefan Hillinger vom TSV Buchbach schaffte viermal einen Doppelpack. Sieben Tore in einem Spiel gab es bisher nur drei Mal. Beim 5:2-Sieg der SpVgg Unterhaching 2 gegen die SpVgg Bayern Hof und beim 5:2 des FC Ismaning gegen den TSV Großbardorf. Sieben Treffer fielen auch beim 4:3-Erfolg der TSG Thannhausen beim SV Memmelsdorf. Den höchsten Sieg feierte der TSV Buchbach mit 6:0 über die SpVgg Ansbach. Das häufigste Ergebnis war ein 1:0 oder 0:1 (31-mal).

109 092 Zuschauer strömten bisher in die 19 Stadien, der Schnitt beträgt 551 Fans pro Spiel. Damit ging der Besuch gegenüber der Vorsaison (672 pro Spiel) deutlich und wie schon im Vorjahr erneut zurück. Der Rekord wurde beim schwäbischen Derby FC Memmingen gegen TSG Thannhausen mit 2270 Fans registriert. Auch den zweitbesten Besuch gab es mit 2100 Besuchern in Memmingen gegen den TSV Rain/Lech. Zum oberbayerischen Vergleich TSV Buchbach gegen TSV 1860 Rosenheim pilgerten 2040 Interessierte. Die Minuskulisse von nur 100 Zusehern gab es bei der Partie der Ingolstädter Reserve gegen Rosenheim. Zuschauerkrösus ist Memmingen mit einem Schnitt von 1442. Es folgen Buchbach (1331), Bayern Hof (755) und Rain/Lech (662). Am Ende dieser Skala befinden sich Ismaning (299), Rosenheim (295), Frohnlach (247), Ingolstadt 2 (213) und Unterhaching 2 (194). Ohne rote Karte blieben Memmingen, Thannhausen, Schalding-Heining und Frohnlach. Mit dem FC Memmingen kam nur ein einziger der 19 Klubs ohne Hinausstellung über die Runden. Die meisten Hinausstellungen kassierten Bad Kötzting (2 Gelb-Rot, 3 Rot), Rain/Lech (3/2), Ismaning (2/3) und Bayern Hof (3/2). Die wenigsten gelben Karten erhielt der TSV Buchbach mit 25, die meisten Verwarnungen sammelten Erlangen-Bruck und Thannhausen mit je 58 Karten.

Fünf Tabellenführer

Fünf Tabellenführer durften sich an den 23 Spieltagen über den Platz an der Sonne in der Bayernliga freuen. Halbzeitmeister wurde der FC Memmingen, der erst am sechsten Spieltag erstmals von ganz oben grüßte und seither die Spitzenposition nicht mehr abgegeben hat. Die weiteren Leader lauten: VfL Frohnlach (2), FC Ismaning (1), TSV Rain/Lech (1) und die SpVgg Unterhaching 2 (1).

Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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