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In der Fußball-Regionalliga Bayern

„Da wird am Montag Tacheles geredet“: Deshalb war Buchbach in Nürnberg chancenlos

Samed Bahar und seine Mannschaftskollegen kamen in Nürnberg überhaupt nicht klar. Foto: Buchholz
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Samed Bahar und seine Mannschaftskollegen kamen in Nürnberg überhaupt nicht klar. Foto: Buchholz

Buchbachs Trainergespann warnte schon vor dem Gastspiel in Nürnberg vor der schweren Aufgabe. Dass ihre Mannschaft allerdings so schlecht und naiv verteidigt, darüber muss noch gesprochen werden.

Buchbach – „Wir waren in der Tat um vier Tore schlechter, da gibt es nichts zu beschönigen“, Buchbachs Trainer Andreas Bichlmaier war nach der 0:4-Schlappe der Rot-Weißen am Samstag beim 1. FC Nürnberg II ziemlich bedient und kündigte an: „Da wird am Montag Tacheles gesprochen.“

„Das war heute überhaupt nichts, wenn man so schlecht und naiv verteidigt, muss man sich schon an die eigene Nase packen. Dann kriegst du halt vier Stück in Nürnberg“, zeigte sich auch Marcel Thallinger angefressen.

In allen Belangen überlegen

Die Nürnberger Nachwuchskicker waren den Oberbayern in allen Bereichen überlegen, konnte sich immer wieder spielerische Lösungen erarbeiten und hätten auch noch höher gewinnen können. Vor allem vor der Pause ließ die Mannschaft von Trainer Cristian Fiel einige glasklare Möglichkeiten liegen, trotzdem war der Nürnberger Coach rundum zufrieden: „Ein verdienter Erfolg für uns. Wir haben viel, wenn nicht sogar alles umgesetzt, was wir auf den Platz bringen wollten. Wir haben gut die Räume gefunden, hatten ein gutes Positionsspiel, haben im richtigen Moment die Tiefe gesucht und die Tore geschossen.“

Führung nach Schuss unter die LÖatte

Treffer Nummer eins erzielten die Mittelfranken bereits in der neunten Minute nach einem Angriff über den rechten Flügel: Den Rückpass von Pedro Muteba verlängerte Jermain Nichalke auf Christopher Wähling, der aus zwölf Metern André Esch mit einem Schuss unter die Latte keine Chancen ließ. Buchbach brachte überhaupt keinen Fuß auf den Boden, konnte sich aus dem Spiel über die gesamte Distanz keine echte Torchance erarbeiten.

Ganz anders die Hausherren, die in der 26. Minute den zweiten Treffer nachlegten, als die Buchbacher die Kugel nicht aus dem Gefahrenbereich brachten, Esch einen Schuss von Nathaniel Brown zwar noch abwehren konnte, dann aber gegen den Nachschuss von Wähling machtlos war.

Buchbach lief nur hinterher

Nach dem Seitenwechsel ein unverändertes Bild, Nürnberg gab klar den Ton an, Buchbach lief hinterher. „Wenn wir weiter so verteidigen, kriegen wir in dieser Saison bestimmt 70 Gegentreffer. Uns fehlt derzeit einfach die Geilheit Defensivaktionen zu feiern. Nürnberg hat immer wieder das Spiel zwischen den Linien gesucht und die Schnittstellen gefunden. Der Plan war, dass wir das nach außen wegverteidigen, das hat aber überhaupt nicht funktioniert“, so Bichlmaier, der für die nächsten Spiele fordert: „Wir müssen die eigene Burg bis aufs letzte Blut verteidigen.“

Den 0:4-Rückstand vertedigt

Bis auf den einen oder anderen Standard konnten die Buchbacher auch im zweiten Abschnitt keine Akzente setzen, anders die Nürnberger die in der 49. Minute das 3:0 erzielten, als Nischalke eine Flanke von Wähling, die dieser diagonal durch den Buchbacher Strafraum schlagen durfte, am langen Pfosten über die Linie drückte. Den Endstand markierte Simon Joachims in der 55. Minute nach einer schönen Kombination aus acht Metern. Bichlmaier: „So blöd es klingt, aber danach haben wir das 0:4 verteidigt.“

TSV Buchbach: Esch – Tavra (52. T. Steer), Walther, M. Spitzer, Wieselsberger (58. Sassmann) – Bahar (71. Mattera), Muteba – Brucia (52. A. Spitzer), Petrovic, Sztaf (80. Schmit) – Ammari.

Tore: 1:0 Wähling (9.), 2:0 Wähling (26.), 3:0 Nischalke (49.), 4:0 Joachims (55.);

Schiedsrichter: Ehwald (FC Geldersheim)

Zuschauer: 151.

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