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TEV Miesbach erneut eine Nummer zu groß

Die Paradereihe trifft – doch Waldkraiburg hat erneut die Grenzen aufgezeigt bekommen

Alleine gegen sechs: Christian Neuert wurde von den Gästen komplett aus dem Spiel genommen.
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Alleine gegen sechs: Christian Neuert wurde von den Gästen komplett aus dem Spiel genommen.

Auch das Rückspiel des EHC Waldkraiburg gegen den TEV Miesbach war eine klare Sache. Auch ein Treffer der Paradereihe half dem EHC nicht weiter.

Waldkraiburg – Es ist das letzte Vorbereitungsspiel zur Eishockey-Bayernligasaison und für die Mannschaft von Markus Berwanger ein harter Fall auf den eigenen Hosenboden gewesen. Der TEV Miesbach gastierte zum Vorbereitungs-Rückspiel in der Raiffeisen-Arena in Waldkraiburg und zeigte beim 8:2-Sieg gegen den EHC erneut auf, warum er als klarer Favorit auf den Aufstieg in die neue Saison starten wird.

Stanik vergibt früh

Wie auch schon in Miesbach begannen die Löwen die Partie schnell und angriffslustig. So hatte Sebastian Stanik schon nach wenigen Sekunden die erste Möglichkeit vor Miesbachs Torhüter Anian Geratsdorfer, welche dieser jedoch parierte. Nach etwas Zeit zum Akklimatisieren, verlagerte Miesbach das Spiel mehr und mehr in das Spieldrittel der Löwen, was nach gut sechs gespielten Minuten im ersten Tor durch Bohumil Slavicek resultierte. Rund vier Minuten später schlug es erneut im Tor hinter Christoph Lode ein. Torschütze war der Ex-Waldkraiburger Matthias Bergmann mit einem verdeckten Handgelenksschuss von der blauen Linie. Ein weiteres Tor sollte dieser Durchgang noch sehen dürfen, aus Löwen-Sicht erneut auf der falschen Seite. Thomas März zog kurz vor der Pausensirene von der blauen Linie ab und brachte das Spielgerät im Tor der Löwen unter.

Paradereihe zeigt sich

Obwohl die Gastgeber sich im Mittelabschnitt erneut zwei Tore einfingen, sah dieser streckenweise schon besser aus als das meiste, was man in der Vorbereitung sehen durfte. Was der EHC noch lernen muss, ist, wie man große Chancen ohne großen Streuverlust auch in Tore ummünzt. Auch wirkt es oft so, als trüge man zwar dieselben Farben, wüsste aber noch nicht genau, wie der Teamkollege sich verhalten wird, was oft zu kleineren und größeren Fehlpässen und -einschätzungen führt. So auch gesehen vor dem 0:4, welches Miesbach in Form von Felix Feuerreiter in Unterzahl erzielte. Zwar riskierte Christian Neuert noch alles, um den Treffer zu verhindern, doch selbst sein Sprung ins eigene Tor half hier nichts. In der 35. Minute konnte man dann ein wenig den Glanz der letzten Spielzeit fühlen, als die einstige Bayernliga-Furchtreihe des EHC durch ein schönes aber zu selten gezeigtes Kombinationsspiel vor das Tor des TEV kam und Neuert den 1:4-Anschlusstreffer erzielte. Dieses Tor egalisierte Miesbach jedoch noch vor der Pause durch Maximilian Hüsken, der sehr unbehelligt an drei Löwen vorbei bis zum Tor von Lode durchgewunken wurde und den fünften Miesbacher Treffer markierte.

Maierhofer mit Ergebniskosmetik

Im dritten Durchgang waren die Gäste und die Gastgeber optisch gleichauf, die Tore erzielte jedoch erneut rot und nicht blau-gelb. So fielen diese fein gestaffelt in Fünf-Minuten-Abständen. Den Anfang machte Nick Endreß, der aus dem rechten Bullykreis einschieben konnte, möglicherweise fälschte Feuerreiter noch entscheidend ab. Fünf Minuten später war es Michael Grabmaier, der, von der Strafbank kommend und nach Puckverlust der Löwen, bedient wurde und allein vor Lode einschieben konnte. Das achte Tor für die Gäste erzielte rund fünf Minuten vor Ende des Spiels Sebastian Witt. Florian Maierhofer im Trikot des EHC Waldkraiburg betrieb 45 Sekunden vor Ende des Spiels noch ein wenig Ergebniskosmetik und schraubte den Spielstand auf 2:8 hoch.

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