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Enttäuschungen und Spitzensieg: Bilanz des ESV

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Maria Safundzic

Freilassing: Zwei Niederlagen, ein Unentschieden, aber dafür ein grandioser Sieg mit elf Toren Unterschied: Die Handballer und Handballerinnen des ESV gaben wieder vollgas.

Erstes Auswärtsspiel der Damen

SG Süd / Blumenau - ESV Freilassing 26:24

Mit einiger Verspätung, ohne Torwart und ohne Trainer konnte die Damenmannschaft des ESV doch noch am Sonntag das Spiel gegen den SG Süd / Blumenau antreten. Als sich während des Warm-Up´s Ersatztorhüterin Sophia Schweiger verletzt hatte, konnte sie durch Lara Berlini und Tanja Pölzl spontan ersetzt werden.

Das Spiel startete mit einem 1:0 für den Heimverein SG Süd/Blumenau. Dann aber konnte der ESV zunächst einen Ausgleichstreffer erzielen und einen Angriff später die Führung mit 2:1 übernehmen. Der SG war aber nicht verlegen den Spieß umzudrehen und übernahm nach einigen Ballwechseln wieder die Führung mit 6:3. Freilassing versuchte den Abstand wieder zu verringern, und kam auch bis zum 6:5 an den Gegner heran. Der ESV tat sich hinsichtlich seiner mageren Besetzung schwer, den Gegner wieder einzuholen. Sobald der SG wieder mit ein paar Toren die Führung ausgebaut hatte, bemühten sich die ESV-Damen den Abstand wieder zu verringern. Nachdem Coach Lisa Reinsberger in der 20. Minute eine kurze Ansprache gehalten hatte, wurde wieder konzentrierter gespielt. Freilassing konnte mit zwei sehr schönen Treffern in Folge, die 1.Halbzeit mit 16:12 für den SG, abschließen.

In der Halbzeitpause gab es eine kurze, aber motivierende Ansprache des Coaches, die dazu führte, dass Freilassing den Abstand nach vorne wieder verkürzen konnte. Dann lieferten sich die beiden Mannschaften immer wieder einen Wechsel und Freilassing kam bis zum endgültigen 26:24  wieder an die Mädels des SG heran. Ein großes Lob geht an die Spielerinnen Berlini und Pölzl, welche ohne voriges Training im Tor brilliert haben. Von den fünf 7-Metern konnten drei gehalten werden. Auch die 7-Meter-Werferinnen haben eine gute Leistung erbracht: Von sieben 7-Metern konnten 5 verwandelt werden.

Für den ESV spielten: Baethe Ulrike (1Tor(e)), Milinovic Ljiliana (6), Gruber Nathalie (1), Pieringer Petra, Pfeiffer Jenny (9), Kreitmayer Veronika (5), Huber Steffanie, Thieme Maren (2), Berlini Lara (Tor&Kreis), Elias Beatrix, Pölzl Tanja(Tor)

Herren - Spannende Aufholjagden wurden nicht belohnt

Die erste Auswärtsfahrt führte die Handballer des ESV Freilassing am vergangenen Sonntag ins entfernte Holzkirchen gegen die Sportfreunde Föching. Nach der unglücklichen Auftaktniederlage wollte man endlich die ersten Punkte einfahren, um die Wiederaufstiegsambitionen zu untermauern. Elf bis auf die Zähne motivierte Freilassinger Akteure traten zu einem Handballkrimi an, welcher an Spannung kaum zu überbieten war. Zudem waren die Sorgenkinder des ESV Christian Abel und Fabian Sattler wieder einsatzfähig, so dass ein Sieg durchaus machbar erschien.

Da sich jedoch Gewohnheiten selten schnell ändern lassen und es viel bequemer ist nichts zu tun, wurde mal wieder die Anfangszeit der ersten Halbzeit verschlafen. Schnell lag man gegen clever aufspielende Föchinger 2:6 zurück und konnte nun mal wieder einem Rückstand hinterherrennen. Man gewöhnt sich ja an alles. Der Rückstand gipfelte letztendlich beim Stand von 6:12 Toren. Dann endlich klingelte wohl bei den meisten Freilassingern der Wecker, um doch noch vernünftig am Spielgeschehen teilzunehmen. Immerhin waren einige mitgereiste Zuseher dabei, denen man natürlich noch anständige Unterhaltung bieten wollte. Nach einer Auszeit kurz vor Schluss gelangen auch prompt wieder Spielzüge im Angriff und man konnte mit einer soliden Abwehrarbeit immerhin noch auf 9:13 bis zur Pause verkürzen.

Die Halbzeitpause wurde gut genutzt, keiner verkroch sich mehr ins Bett und so standen sämtliche Spieler zur Verwunderung des Schiedsrichters zwei Minuten zu früh wieder anpfiffbereit auf dem Spielfeld. Es folgte eine eindrucksvolle und spannende zweite Hälfte. Die Leistung, die die Freilassinger Handballer während der zweiten 30 Minuten erbrachten, lässt für kommende Spiele hoffen und macht Lust auf mehr. Föching konnte zwar den 4-Tore-Vorsprung noch 10 Minuten halten, knickte dann aber zum Vorteil von Freilassing leicht ein, wodurch drei schnelle Tore erzielt werden konnten und der ESV mit 15:16 kurz vor dem Ausgleich stand. Jedoch konnte Föching im Anschluss ebenfalls drei Tore in Folge werfen, wodurch deren 4-Tore-Vorsprung wieder hergestellt war. In der nun angebrochenen letzten Viertelstunde zeigte Freilassing einen mannschaftlichen Zusammenhalt und Aufopferungsbereitschaft, welche in der vergangenen Saison oft vermisst wurden. Der Rückstand konnte schnell aufgeholt werden und war gute zehn Minuten vor Schluss aufgeholt.

Endlich war der Ausgleich zum 21:21 geschafft  und der erste Saisonsieg in greifbarer Nähe. Es wurde leider nichts. Die mehrfachen Aufholjagden während des Spiels waren teils zu kraftraubend, wodurch Konzentrationsprobleme nicht ausblieben und Freilassing letztendlich mit 23:25 gegen Föching unterlag. Trotzdem war dieses Spiel ein weiterer Schritt nach vorn, da die Mannschaft gut funktioniert hat. Darauf aufbauend wird der erste Saisonsieg nur eine Frage der Zeit sein.

Für den ESV spielten: Alexander Macar, Jakub Svoboda, Christian Abel (4), Fabian Sattler (6), Ferdinand Pfersch (2), Thipsavath Rattanasamay (3), Michael Schwarz (3), Michael Fuchs, Max Althammer (1) Leonhard Hartmann (4) und Dennis Kiermeier

Schwache freilassinger U16 Jungs holen nur einen Punkt in Sauerlach

Der ESV bleibt weit unter dem Möglichen. Mit Aushilfstrainer Michi Schwarz und nur einem Auswechselspieler reiste die verletzungs- und krankheitsgeschwächte B-Jugend zum aus der Quali schon bekannten TSV Sauerlach. Mit Ärger über die unnötig verlorene Partie im ersten Spiel im Bauch wollte man hochmotiviert in die Partie gehen und voll Punkten.

Der Start wurde zum Glück diesmal nicht verschlafen, doch konsequent genug waren die Freilassinger nicht, weshalb es bis Mitte der Halbzeit ausgeglichen blieb. In den letzten Minuten konnte man sich dann minimal auf 2 Tore absetzen. Aber man versäumte ganz klar schon in der ersten Hälfte die Entscheidung, weil vorne zu wenig getan, und verwertet wurde, viele Aktionen wurden überhastet abgeschlossen, Würfe gingen drüber oder genau auf den Torwart. So stand es nach den ersten 25 Minuten 9:7. In der Halbzeit waren sich Coach und Team einig: Das Spiel braucht mehr Tempo und Bewegung.

In den ersten Minuten wurde das auch hervorragend umgesetzt. Zwei schnelle Spielzüge mit viel Bewegung und schon war der ESV erstmals mit 11:7 vier Tore in Führung. Doch wieder versäumten die U16-Jungs den Deckel drauf zu machen, und passten sich dem langsamen Spiel des Gegners an. Ohne die nötige Bewegung ohne Ball konnten keine leichten Tore erziehlt werden, und so kamen die körperlich schwächeren Sauerlacher wieder auf 2 Tore ran. Als der Gegner nun 3 Minuten vor Schluss auf offensive Deckung umstellte, drohte das Spiel gar noch zu kippen, und die Sauerlacher kamen bis auf ein Tor ran und konnten eine Minute vor Ende den Ausgleich erzielen. Die Jungs aus der Grenzstadt versuchten in den letzten 40 Sekunden noch einmal alles, waren 3 mal durch, wurden dann teils unsanft gestoppt, aber es gab nur Freiwurf.

So stand nach 50 Minuten 19:19  auf der Anzeigetafel und der kämpferisch starke Gegner konnte sich noch einen Punkt sichern. Für die Mannschaft von Interimscoach Schwarz fühlte sich dieser Punkt aber wie eine Niederlage an. Gegen einen eigentlich deutlich schwächeren Gegner rufte man nie das Potenzial auf, sondern passte sich der Spielweise des Gegners an. So muss man sagen, dass dieser verlorene Punkt auf Grund der nicht optimalen Leistung verdient war. Zum Glück kann man sich in 3 Wochen in Freilassing wieder beweisen, dann kommt der TSV Sauerlach nach Ainring. Hier will die Mannschaft zeigen welches Leistungspotential wirklich in ihr steckt.

Für den ESV spielten: Im Tor: Lukas Lotze Am Feld: David Schweiger (12), Franz Dörfl (1), Jakob Burgthaler (1), Sebastian Gertzen (3), Jan Hertl (1), Andi Werner (1), Robert Safundzic

U16  Mädels bauen Tabellenspitze in der Bezirksoberliga aus!

3. Sieg auswärts beim TSV Brannenburg

Letzten Sonntag nahmen die Gertzen-Schützlinge das erste Auswärtsspiel stark ersatzgeschwächt beim TSV Brannenburg in Angriff. Auf Grund des langen freien Wochenendes standen 4 Spielerinnen wegen Kurzurlaubsgründen nicht zur Verfügung. Zuletzt erfolgreich in eigener Halle gegen den TSV Sauerlach wollten die noch ungeschlagenen ESV-Mädchen ihre Führung in der BOL, trotz der Ausfälle weiter ausbauen. Gleich zu Beginn wollten die Eisenbahnerinnen die Weichen auf Sieg stellen und dies gelang sehr beeindruckend. Die Abwehr funktionierte im Zusammenspiel mit der an diesem Tag glänzend aufgelegten Torfrau Carina Lausecker reibungslos.

Aus einer gut organisierten und sicheren Abwehr heraus wurden mit gut angesagten Spielzügen im Angriff durch Spielmacherin Maria Safundzic, die gut agierende linke Aufbauspielerin Jessica Sieren und ihr Pendant gegenüber Sarah Elias mehrmals hervorragend in Szene gesetzt. Ebenfalls Kreisspielerin Alexandra Gietl setzte sich mehrmals spielintelligent ab, nur im Abschluss konnten die Chancen leider nicht verwertet werden. Perfekt wiederum wurden auch die Aussenspielerinnen Laura Tanner und Magdalena Gertzen freigespielt, erstere netzte souverän mit tollen Sprungwurf ein. Nur das Umschaltspiel von Abwehr in den Angriff war noch zu langsam um daraus einfache Tore zu erzielen.

Mit einer klaren 9:3 Pausenführung im Gepäck ging man in die Kabine. Die Halbzeitansprache viel kurz aus - die Deckung weiter so konsequent zu verschieben, den Angriff weiter so flexibel zu gestalten und das Umschaltspiel, sprich die Konter besser zu nutzen. Bravurös setzten die ESV-Mädchen die Vorgaben um. Die universell einsetzbare Annika Strach, zuerst am linken, danach am rechten Flügel und am Ende in der Aufbaumitte spielend, belohnte sich mit den jetzt funktionierenden Kontern. Laura Pavkovic im Angriff noch etwas schüchtern, räumte in der Defensive fast alles ab, was von Brannenburger angriffsbemühen anrollte.

Mit großer Disziplin und toller Spielfreude ließen die Grenzstädterinnen in der zweiten Spielhälfte nichts mehr anbrennen. Einziger Wehrmutstropfen sind die vielen vergebenen Chancen, denn das Endergebnis von 20:9 für den ESV Freilassing war in der Endabrechnung noch schmeichelhaft für den TSV Brannenburg. Fazit des Trainers: Ich bin mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden. Vor allem wie die Mädchen die Ausfälle kompensiert haben ist wirklich sehr beeindruckend.

Für den ESV im Tor: Carina Lausecker Im Feld: Laura Pavkovic, Annika Strach (2 Treffer), Maria Safundzic(6), Alexandra Gietl, Jessica Sieren (7), Sarah Elias (4), Magdalena Gertzen, Laura Tanner (1)

Pressemeldung ESV Freilassing

Quelle: rosenheim24.de

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