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Sachenbacher: "Ich war immer gegen Doping"

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München - Nach dem Dopingfall in Sotschi spricht Evi Sachenbacher-Stehle das erste Mal im Fernsehen. Im Bayerischen Rundfunk wird am Wochenende das vollständige Interview ausgestrahlt:

In "Blickpunkt Sport" am Samstag, 26. Juli, ab 17 Uhr spricht Biathletin Evi Sachenbacher-Stehle zum ersten Mal im Fernsehen über den Dopingfall von Sotschi. Die Athletin, die 2002 und 2010 Langlauf-Gold bei olympischen Winterspielen errang, wurde während der olympischen Spiele im russischen Sotschi positiv getestet und aus der deutschen Olympiamannschaft ausgeschlossen. In ihrem Urin wurden Spuren von Methylhexanamin, einem leistungssteigernden Präparat gefunden.

Nachgewiesen wurde das Präparat auch in einem von der Langläuferin und Biathletin getrunkenen Tee. Aus der Produktbeschreibung ging allerdings nicht hervor, dass der Tee das Präparat enthält. Die Internationale Biathlon-Union sperrte Sachenbacher-Stehle am 16. Juli 2014 für einen Zeitraum von zwei Jahren, der rückwirkend mit dem 17. Februar begann.

"Ich werde vor den Internationalen Sportgerichtshof gehen, weil ich mein Urteil nicht gerecht finde. Ich stehle mich nicht aus der Verantwortung. Aber es ist nicht gerecht, dass ich für die Einnahme eines verunreinigten Nahrungsergänzungsmittels dieselbe Strafe bekomme wie jemand, der mit EPO dopt", so die Sportlerin aus Reit im Winkl. "Ich war immer gegen Doping. Es ist für mich erschütternd, dass ich die Leute, die bei uns Leistungssportlern Doping vermuten, nun auch noch bestätigt habe", so Sachenbacher-Stehle weiter.

Das Thema bildet einen Schwerpunkt in der "Blickpunkt Sport"- Sendung, Samstag, 26. Juli ab 17 Uhr im Bayerischen Fernsehen.

Pressemeldung Bayerischer Rundfunk

Quelle: rosenheim24.de

Rubriklistenbild: © Picture Alliance/ dpa

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