Eine gute Halbzeit reicht nicht

SBR-Basketballer verlieren auch in Herzogenaurach

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Der Frust sitzt nicht nur bei SBR-Spieler Bastian März, hier mit seinem Bruder Jonas, tief.

Herzogenaurach - Das Basketballteam "Spartans" des SB DJK Rosenheim hat am vergangenen Samstag ein spannendes Auswärtsspiel gegen Herzogenaurach verloren. Um in der Liga zu bleiben, müssen sie nun kämpfen.

Die Regionalliga-Basketballer des SB DJK Rosenheim mussten im Abstiegskampf einen weiteren Rückschlag hinnehmen: Am vergangenen Samstag verloren die Rosenheimer beim Tabellenneunten Herzogenaurach deutlich mit 92:62 und fallen damit auf den vorletzten Tabellenplatz zurück. „Kämpferisch haben wir uns nichts vorzuwerfen“, resümierte der enttäuschte SBR-Routinier Stephan Hlatky und spielte dabei wohl vor allem auf die erste Halbzeit bei den Mittelfranken an. 


In einer hart umkämpften, vor allem von der Defensive geprägten Partie hielten sich die Rosenheimer nämlich in den ersten 20 Minuten gut und gestalteten diese mit 33:33 sogar ausgeglichen. Danach kamen die „Spartans“ durchaus optimistisch aus der Kabine, erhielten aber gleich zu Beginn des dritten Viertels den vorentscheidenden Dämpfer: Während bei ihnen in den ersten Angriffen keine Würfe ins Ziel fanden, versenkten die Herzogenauracher gleich ihre ersten drei Dreier und zogen im weiteren Verlauf schnell auf über 10 Punkte davon. Die Trefferquote der Gastgeber frustrierte die Rosenheimer – über 50 Prozent ihrer Dreier landeten im Korb, allein Herzogenaurachs Topscorer Hall traf sieben seiner neun Versuche. 

Beim SBR dagegen, der im Angriff stark auf seine Schützen angewiesen ist, fanden in dieser Kategorie nur sieben von 29 Versuchen den Weg in den Korb. Somit geriet man dann in der zweiten Halbzeit trotz einer eigentlich guten kämpferischen Einstellung noch deutlich unter die Räder. Die Mission Ligaerhalt wird somit für die Mulalich-Schützlinge immer schwieriger, nur der kommende Gegner Hellenen München ist in der Tabelle noch hinter dem SBR platziert. 

Für die Rosenheimer spielten Jonas März (11 Punkte), Hogges (17/12 Rebounds), Schiefer, Brosig, Susa (5), Bastian März (7), Schulezko (8), Weigel (2), Hlatky (5), Kromah (2), Nsingi (1) und Kiknadze (4).

Quelle: rosenheim24.de

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