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Supertalent Wellinger im Interview

andreas wellinger, skispringen, vierschanzentournee
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Ruhpoding - Andreas Wellinger (17) hat gerade seine erste Vierschanzentournee hinter sich. Ein Interview über Heimat und seine Tournee-Erfahrungen.

Nur knapp ist der 17-jährige Andreas Wellinger bei seiner ersten Vierschanzentournee an einem Podestplatz vorbeigeflogen. Ein Sturz beim Abschlussspringen auf der Paul-Ausserleitner-Schanze machte seine Träume zunichte. Doch trotzdem war das vergangene Jahr für Wellinger ein sehr erfolgreiches. Wir haben mit ihm über seine erste Tournee, seine Heimat und seine Pläne für dieses Jahr gesprochen:

In einem Satz: Wie haben Sie Ihre erste Vierschanzentournee erlebt?
Es war ein Tolles Gefühl, dabei zu sein.
Ärgern Sie sich noch über Ihren Sturz beim letzten Springen?
Natürlich ärgert man sich über sowas, aber im Großen und Ganzen war es trotzdem eine sensationelle Tournee. Den Sturz kann man nicht mehr rückgängig machen, somit geht der Blick nach vorne.
Der Österreicher Andreas Kofler wurde wegen seines Anzugs disqualifiziert. Wie verhält es sich mit diesen engen Anzügen für einen Springer?
Es ist eine Umstellung, die man akzeptieren muss. Jeder versucht, das Bestmögliche rauszuholen und ans Limit des Reglements zu gehen.
Ist es ein Nachteil für Sie, dass die Anzüge so eng anliegen müssen?
Kann ich nicht sagen. Man kann sagen, dass es für den ein oder anderen eventuell besser ist. Wichtig ist jedoch, dass man sich schnell auf das neue Material einstellt.
Der Norweger Anders Jacobsen hatte eine spezielle Verbindung zwischen seinem Sprungschuh und dem Ski. Gibt es schon pläne beim DSV, diese Konstruktion nachzubauen?
Nicht direkt. Wir haben unsere eigenen Ideen, das Material zu optimieren und arbeiten daran.
Mit gerade einmal 17 Jahren haben Sie schon viel erreicht. Was ist Ihr Rezept, um bei so viel Wirbel um die eigene Person noch am Boden zu bleiben?
Ich versuche einfach der gleiche zu bleiben, der ich bis zu meinen Erfolgen war.
Gerade das vergangene Jahr war für Ihre Karriere ein großartiges. Was war Ihr persönliches Highlight 2012?
Vieles. Angefangen bei den Youth Olympic Games bis zur Tournee. Natürlich auch die Podestplätze im COC und speziell im Weltcup.
Wie sehen Ihre Pläne für dieses Jahr aus? Sportlich und privat.
Sportlich, da anzuknüpfen, wo ich 2012 aufgehört habe. Privat, in der Schule bestmöglich weitermachen.
Sie sind in so jungen Jahren jetzt schon sehr viel in der ganzen Welt unterwegs. Vermissen Sie dabei nicht Ihre Heimat?
Es hält sich in Grenzen. Mir macht das Reisen durch die Welt spaß und mittlerweile ist es fast schon "Gewohnheit".

Bilder von Skispringer Andreas Wellinger

Bilder von Skispringer Andreas Wellinger
Bilder von Skispringer Andreas Wellinger. © dpa
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Bilder von Skispringer Andreas Wellinger. © dpa
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Bilder von Skispringer Andreas Wellinger
Bilder von Skispringer Andreas Wellinger. © dpa
Was bedeutet Ruhpolding und der Chiemgau für Sie?
Ich fühle mich wohl in meiner Heimat und bin immer gern dort. Sehr viele Menschen aus meiner Region haben mich in meiner Karriere unterstütz.
Biathlon schwebt ja in Ihrer Heimat über allem. Wieso haben Sie sich trotzdem für das Skispringen entschieden?
Ich persönlich finde Skispringen faszinierender und es hat mir schon immer mehr Spaß gemacht.
Was raten Sie anderen jungen Skispringern, die sich Ihren Erfolg zum Vorbild nehmen?
Der Weg ist das Ziel!
Was muss man als Skispringer mitbringen, um erfolgreich zu sein?
Eine gewisse Konsequenz ist extrem wichtig. Nicht nur im Sport, sondern allgemein im Leben.

Patrick Steinke