Auf Hochreiter war erneut Verlass

Lena Hochreiter lieferte die beste Platzierung der Inzeller Sportler in Dresden ab. Foto Hess

Chiemgau - Ein jährlicher Höhepunkt in der Eislaufsaison der Nachwuchskufenflitzer der Altersklassen 11-14 ist der Wanderpokal der Deutschen Eisschnelllaufgemeinschaft (DESG).

In zwei Läufen ermitteln die besten der jeweiligen Bundesländer (Berlin, Sachsen, Thüringen und Bayern) sowohl Einzelsieger in der jeweiligen Altersklasse wie auch einen Mannschaftssieger. Je Altersklasse dürfen höchstens zwei Aktive männlich/weiblich nominiert werden.

Bayern konnte in diesem Jahr mit einer nahezu kompletten Mannschaft nach Dresden reisen, lediglich die Altersklasse 14, in der die Inzellerin Nina Petkovic kurzfristig wegen Krankheit absagen musste, war nicht komplett besetzt. Von den 13 angereisten Kufenflitzern kamen neun vom DEC Inzell: Melanie Schwabl und Jessica Burkard (beide Altersklasse 11) Laura Burkhard, Theresa Rückel und Markus Salzinger (alle Altersklasse 12), Johanna Gschwendtner, Lena Hochreiter und Henry Lauber (alle Altersklasse 13) sowie Florian Becker (Altersklasse 14) vertraten die bayerischen Fahnen.

Betreut von der Stützpunkttrainerin Marion Wohlrab, konnten einige der Inzeller Sportler ihre persönlichen Bestzeiten verbessern. "Allerdings" so Marion Wohlrab, "bin ich trotzdem nicht ganz zufrieden. Unser Abstand zu den ostdeutschen Jugendlichen ist einfach zu groß." Einzig Lena Hochreiter konnte mit einem zweiten Platz in der Gesamtwertung einmal mehr überzeugen. "Auf Lena ist Verlass", lobte Wohlrab ihren Schützling. Johanna Gschwendtner, die auch immer für einen vorderen Platz gut ist, musste verletzungsbedingt aus dem Rennen genommen werden und kam so nicht in die Wertung. Mit Johannes Holzner fehlte krankheitsbedingt ein weiterer guter Läufer aus Inzell; für ihn wurde Markus Salzer nominiert.

In der Mannschaftswertung der Länder belegte Bayern den siebten und somit vorletzten Platz. "Uns bleibt also noch sehr viel Luft nach vorne", merkte Marion Wohlrab sarkastisch an. Ziel und Bestreben des DEC Inzell muss nach Auffassung Wohlrabs eine fundierte und gründliche eisläuferische Ausbildung in jungen Jahren sein. Mit Ausblick auf die Zukunft meint Wohlrab: "Ganz wichtig für den bayerischen Eisschnelllaufsport ist deshalb die Inzeller Halle, in der dann hoffentlich auch Talente aus der Umgebung zu uns stoßen werden."

shu/Oberbayerisches Volksblatt

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