Bei Meisterschaften im Eisschnelllauf in Inzell

Zwei heimische Athleten mit herausragenden Ergebnissen

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Inzell - Bei den Deutschen Sprint-Mehrkampf-Meisterschaften der Eisschnellläufer in der Inzeller Max Aicher Arena haben zwei heimische Sportler für herausragende Ergebnisse gesorgt.

So gewann bei den Juniorinnen A Anna Ostlender mit vier Streckensiegen über je zweimal auf den 500- und 1.000 Metern. Das gleiche Kunststück gelang bei den Junioren B Felix Motschmann. „Ich war mir nach den beiden Juniorenweltcups zuvor nicht ganz sicher, wie es läuft. Aber ich konnte mich die letzten zwei Wochen gut vorbereiten und es sind sogar ziemlich schnelle Zeiten geworden“, freute sich Ostlender. Vor allem war sie glücklich darüber, dass sie die 1.000 Meter unter 1:20 Minuten laufen konnte. Am Ende war es eine Zeit von 1:18,60 Minuten. „So schnell war ich da noch nie. Jetzt freue ich mich auf ein wenig Ruhe und werde meine Akkus wieder aufladen“, so die 17-Jährige. 

Felix Motschmann ging in seiner Altersklasse nach seinen Vorleistungen als Favorit in den Wettkampf. „Natürlich hätte ein Sturz alles kaputt machen können. Bei einem der 500er hatte ich einen kleinen Hakler“, so der 15-jährige. Voll des Lobes angesichts der Leistung seiner Schützlinge war Trainer Andreas Kraus. „Das zeigt, dass wir mit unserer Arbeit vieles richtig machen und erfolgreich sind. Die Zeiten der Anna sind gegenüber dem vergangenen Jahr gewaltig. Sie präsentiert sich aber nicht nur von den Zeiten her gut, sie ist auch technisch stark.“ Von starken Verbesserungen sprach der Coach auch bei Felix Motschmann. „Er hat ein gutes Niveau erreicht und er hat sich auch auf den längeren Strecken verbessert.“ Neben Ostlender und Motschmann glänzten aber auch weiterer junge Sportler des DEC Inzell. So schaffte es Josephine Heimerl als Dritte zusammen mit Ostlender aufs Podest. „Sie zeigt stabile Leistungen und läuft die 1.000 Meter unter 1:20 Minuten, das ist gut so“, lobte Kraus ihre Leistungen. 

In der Jugend B kam im Sprint- Vierkampf Dominik Mayrhofer auf den sechsten Rang. Erfolge heimsten die Inzeller Kufenflitzer auch im Juniorencup 2020 ein. Maira Jasch wurde bei den C-Junioren auf drei Strecken in der Gesamtwertung dritte. Auf dem Programm standen 500-, 1.000- und 1.500 Meter.Fünfte wurde Stina Letteboer. Pech hatte Isabel Kraus die über 500 Meter stürzte. Über 1.000 Meter gewann sie und über 1.500 Meter stand am Ende der vierte Rang. Ausgetragen wurden auch die Deutschen Meisterschaften auf den langen Strecken. Maximilian Geppert (B) kam auf den fünften Platz über 3.000 Meter und Lennart Jasch (A) wurde über die 5.000 Meter vierter.

Bronze und Silber

Bei den abschließenden Teamsprints gab es für das bayrische Team mit lauter Inzeller Sportlern Silber. Am Start warenNina Mayrhofer,Josephine Heimerl und Anna Ostlender. Bei den Junioren holten die Inzeller Dominik Mayrhofer und Felix Motschmann sowie der Münchner Benedikt Triendl die Bronzemedaille

Nach diesen Ergebnissen wurden die DEC-Sportler Felix Motschmann, Maira Jasch und Isabel Kraus für den Nachwuchsländerkampf Deutschland/Niederlande/Norwegen am 21./22. Dezember in Inzell nominiert. Trotz aller Freude über die Leistungen seiner Sportler fällt auch ein Wermutstropfen auf das Team von Andreas Kraus. Es geht um den derzeit Langzeitverletzten Thomas Schmaus. „Er fehlt uns gewaltig und wir drücken ihm alle Daumen, dass er bald wieder dabei sein kann. Er ist ein wichtiger Bestandsteil der Mannschaft. Ich schätze ihn sehr und bin mir sicher, wenn er gesund ist, wird er auch wieder Topzeiten laufen“, so sein Trainer.

SJH

Quelle: rosenheim24.de

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