Weitere Erfolge für den WSC Kiefersfelden-Rosenheim in Linz

Simon Herrmann und Jana Wittenbrock verteidigen Weltcup-Führung

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Kiefersfelden/Linz - In der Weltcupsaison 2017 läuft es für den WSC Kiefersfelden prächtig. Bereits bei den ersten Weltcups konnten die Fahrer vom Hödenauersee einige Podestplätze einfahren. 

Simon Herrmann und Jana Wittenbrock schafften dieses Wochenende im oberösterreichischen Linz erneut den Sprung aufs Podium. Beide verteidigten damit das rote Trikot des im Weltcupführenden und gehen mit großen Hoffnungen in das Anfang September anstehende Weltcupfinale in Tel Aviv. 

Hervorragender 2. Platz für Herrmann in Linz

Simon Herrmann, der amtierende Weltmeister und Weltrekordhalter im Slalom hat dieses Jahr ein Hauptziel. Er will zum ersten Mal in seiner Karriere den Weltcup im Slalom gewinnen. Dementsprechend motiviert und vorbereitet reiste er nach Linz um dort möglichst viele Weltcuppunkte zu sammeln. Während sein Vereinskollege Christian Weiland an der 13 Meter Leine einen Fahrfehler hatte und sich deshalb mit einem 7 Platz begnügen musste, schaffte Simon Herrmann als einer von fünf Athleten den Sprung bis zur 11 Meterleine

Die durch den Umbau extrem schwierige Anlage verlangte den Läufern alles ab und so war es erstaunlich, dass außer ihm nur noch sein Dauerkonkurrent Aviv Levy die 11 Meterleine bezwang. Der Lokalmatador Robert Pugstaller konnte sich hinter Aviv und Herrmann auf dem Podium präsentieren. 

Beim Kampf um die Goldmedaille hatte dieses mal der Israeli knapp die Nase vorn und Simon Herrmann wurde seinem Spitznamen „Herminator“ gerecht, indem er wieder einmal mit einem hervorragenden 2. Platz viele wertvolle Punkte einfahren konnte. 

Daniel Maltzahn hofft auf einen Podestplatz im Gesamtweltcup

Beim Springen der Herren machte sich Daniel Maltzahn berechtigte Hoffnungen auf einen Platz auf dem Podium. Nach zwei absolvierten Sprüngen lag er aussichtsreich auf Platz 2. Allerdings konnte er sich nicht wie der Rest der Konkurrenz im dritten Sprung steigern und wurde fünfter. Sieger wurde der Weissrusse Nikita Papakul vor Alexander Vasko und Artem Marozau. 

Der 32-jährige Brannenburger macht sich dennoch Hoffnungen beim Weltcupfinale in Tel Aviv mit einem guten Ergebnis weitere Punkte einzufahren und im Gesamtweltcup noch unter die besten drei zu kommen

Trotz Schwierigkeiten mit der Anlage: 2. Platz für Jana Wittenbrock

Jana Wittenbrock, die Weltcuptitelverteidigerin, hatte im Training große Schwierigkeiten, sich mit der umgebauten Anlage zurecht zu finden. Im Wettkampf zeigte sie dann 2 hervorragende Läufe mit guter Technik und war eine von 5 Läuferinnen an der 12 Meterleine. 

Da alle Konkurrentinnen vor ihr stürzten, fuhr sie mit Bedacht und etwas Sicherheit auf einen sehr guten 2. Platz, der Ihr für den Gesamtweltcup die Tür sehr weit aufgemacht hat, um den Titel zu verteidigen. 

Das gesamte Weltcupteam wird am Sonntag, den 6. August bei der großen Wasserski und Wakeboardshow des WSC Kiefersfelden Rosenheim um 14 Uhr zu sehen sein.

Pressemeldung WSC Kiefersfelden-Rosenheim

Quelle: rosenheim24.de

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