Nach 4:2-Führung 4:5 verloren

Tamara Mühlbauer erzielte mit einem schönen Freistoßtreffer die zwischenzeitliche 4:2-Führung.

Straubing - Auch bei der zweiten Partie der noch jungen Fußball-Landesligasaison gingen die Schechener Frauen erneut gegen einen Aufsteiger leer aus - und das trotz einer 4:2-Führung.

Die Punkte hatte am Ende Straubing nach dem 5:4-Sieg auf dem Konto und führt nun die Tabelle mit sechs Punkten an.

Verletzungs- und urlaubsbedingt musste Trainer Kaschny die Mannschaft entsprechend umstellen. So spielte Tamara Mühlbauer auf der ungewohnten Liberoposition, und auch im Mittelfeld musste das Fehlen von Franzi Kirchschlager kompensiert werden.

Neuzugang Jasmin Anner traf bereits nach 10 Minuten zur 1:0-Führung. Nur drei Minuten später konnte Straubing schon ausgleichen.

Nach einem ausgeglichenen Spiel auf beiden Seiten war es S. Baranowski, die mit einem wunderschönen Diagonalpass auf Anna Schehl das 2:1 für Schechen einleitete.

Fünf Minuten nach der Pause verwandelte S. Riebe einen Foulelfmeter zur 3:1-Führung. Zu sicher fühlten sich die Gäste vom Inn und gingen nicht mehr konsequent zu Werke. Die logische Schlussfolgerung war der Anschlusstreffer für Straubing nur fünf Minuten später. Der Freistoßtreffer aus 28 Meter von T. Mühlbauer unter die Latte zum 4:2 ließ Schechen für die letzten 30 Minuten in Sicherheit wiegen. Straubing gab aber nicht auf, drängte Schechen weit in ihre eigene Hälfte und erhöhte den Druck. Der 3:4-Anschlusstreffer war nur eine logische Folge. In den letzten zwei Spielminuten dann der K.o.-Schlag für Schechen. Nach einem 20- Meter-Freistoß zum Ausgleich in der 88. Minutkämpfte Straubing und Schechen war mit dem Sturmlauf und dem aggressiven Forchecking sichtlich überfordert Ohne große Gegenwehr sehnte man den Schlusspfiff herbei. Umso enttäuschender für den SVS, dass mit dem Schlusspfiff dann sogar noch der Siegtreffer zum 5:4 für Straubing fiel. Eine bittere Niederlage für Schechen. Die nüchterne Erkenntnis von Trainers Kaschny: "Wir waren nicht so schlecht, die anderen waren einfach besser!"

wi/Oberbayerisches Volksblatt

Quelle: rosenheim24.de

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