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Laböck gibt sich weiter kämpferisch

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Prien/La Molina - Nach dem mäßigen Abschneiden bei der Snowboard-Weltmeisterschaft im spanischen La Molina gibt sich die Prienerin Isabella Laböck kämpferisch.

„Niederlagen wünscht man keinem, aber sie machen einen innerlich noch härter. Nach jedem Hinfaller steht man stärker wieder auf“, sagte die 24-Jährige nach dem 11. Platz im Parallel-Riesenslalom und dem vorzeitigen Aus beim Parallel-Slalom. Die Ursache für diese Ergebnisse kann die Bundespolizistin noch nicht ganz begreifen. Schließlich war sie nach einem zweiten und vierten Platz im Weltcup guten Mutes nach Spanien gefahren. „Ich bin mit einem guten Gefühl und locker an die Rennen herangegangen.

Aber bei uns gewinnt zwangsläufig nicht immer die Schnellste, sondern diejenige, die an diesem Tag auch das meiste Glück hat“, erzählt sie. Immerhin konnte sie im Achtelfinale des Parallel-Riesenslaloms der späteren Weltmeisterin aus Russland, Alena Zavarzina im ersten Lauf eine Sekunde abnehmen. „Damit weiß ich, dass ich jede schlagen kann“, so die Erkenntnis. Laut Laböck hat eine WM eigene Gesetze, so hatte auch eine der Favoritinnen, die Österreicherin Marion Kreiner keine guten Ergebnisse in La Molina.

Nun schaut Laböck aber wieder nach vorne, in diesem Winter stehen für sie noch fünf Starts bei Weltcups auf dem Programm. „Ich bin nun hungrig auf Erfolge und habe eine Stinkwut im Bauch nach dieser miesen WM. In der Gesamtwertung bin ich Fünfte und die Plätze vier und drei sind nicht so weit weg. Ich habe persönlich für mich was gut zu machen“, sagt die für Klingenthal startende Sportlerin.

Sie gibt aber auch zu, dass sie unmittelbar nach dem Ausscheiden im Parallel-Slalom unglaublich schlecht gefühlt habe. „Es fühlt sich an, als würde einem das Herz herausgerissen, es tut so unheimlich weh und man weiß mit sich selbst nicht wohin. Aber mit jeder Stunde die vergeht, wird es leichter und man weiß, was man nächstes Mal besser machen wird“, schildert sie mit großer Offenheit. Knappe 14 Tage bleiben Isabella Laböck jetzt um die Akkus wieder zu laden, dann geht es zum nächsten Weltcup nach Südkorea.

SHu

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