TSV Wasserburg: Noch vieles Stückwerk

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Neuzugang Ashley Hayes (links) vom TSV Wasserburg gegen Olga Solnyshkina von den Flying Foxes Wien.

Wien - Mit einem Sieg, einer Niederlage und jeder Menge Erkenntnisse ist der TSV Wasserburg vom Vorbereitungsturnier in Wien zurückgekehrt.

Gegen den österreichischen Meister Flying Foxes Wien unterlag der Vizemeister 69:74 (35:40), gegen den tschechischen Erstligaclub Valosun Brünn gab es beim 72:67 (40:31) ein erstes Erfolgserlebnis. Letzteres war für das Selbstvertrauen sehr wichtig, trotzdem hat Trainer Hans Brei jede Menge Schwächen bei seiner Mannschaft gesehen, die bis nächsten Samstag sicher nicht gänzlich behoben werden können.

Immerhin: gegenüber der Niederlage gegen Wien waren gegen Brünn deutliche Fortschritte zu erkennen. „Wie haben vor allem am Korb besser gearbeitet, wir haben besser gereboundet und verteidigt. Insgesamt haben wir aber nur für kurze Phasen auf dem Niveau agiert, das ich mir vorstelle und das wir brauchen, um in der Liga vorne mitzuspielen.“ In der Auftaktpartie gegen die Gastgeberinnen war das neu formierte Team noch sehr verunsichert. Im ersten gemeinsamen Auftritt passte nur wenig zusammen, vor allem in der Defensive ließ man die nötige Aggressivität vermissen. Das nutzte die US-Amerikanerin Christa Ricketts zu fünf Dreiern und insgesamt 24 Punkten für Wien. Der österreichische Meister war auch am Korb überlegen, das Fehlen von Katharina Kühn und Tamara Tatham machte sich deutlich bemerkbar. Im Angriff war Wasserburg oft zögerlich und gehemmt, vieles war Stückwerk, die Systeme klappten nicht wie gewünscht und schließlich lies auch die Präzision im Abschluss sehr zu wünschen übrig.

Gegen Brünn war Wasserburg von Anfang an mit einer gänzlich anderen Körpersprache aufgetreten – positiver, selbstbewusster – und das machte sich sofort im Ergebnis bemerkbar. Im Rebound war man zumindest ebenbürtig und die Defensive stand auch gegen die wenigen und schnellen Tschechinnen ganz gut. Kurzfristig am meisten Potential, vor allem im Hinblick auf den Saisonauftakt in Freiburg sieht Brei in der Offensive. „Da fehlen uns noch die Varianten und die Wurfquote ist noch zu schwach. Ersteres werden wir diese Woche im Training erarbeiten, die konstante Wurfleistung kommt nach und nach mit dem Training.“

Es spielten (Punkte gegen Wien / Brünn): Svenja Brunckhorst (4/8), Diana Pop (6/4), Nadja Prötzig (7/9), Ashley Hayes (16/6), Sarah Waldinger (0/3), Verena Stürmlinger (3/3), D´Lesha Lloyd (13/19), Jana Furková (16/16) und Mirijam Unger (4/4).

Florian Danner (TSV Wasserburg)

Quelle: rosenheim24.de

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