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Erfolge für Rosenheimer Squasher

Premiere mit 14 Jahren: Diese Squasherin sicherte sich ihren ersten internationalen Titel

Trainer Rudi Rohrmüller und Hanna Kumberger beim Coaching zwischen den Sätzen.
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Trainer Rudi Rohrmüller mit der 14-Jährigen, die sich nun ihren ersten internationalen Titel sichern konnte.

Zwei Rosenheimer Squasher haben einmal mehr ihr Können gezeigt. Während Rudi Rohrmüller bereits ein erfahrener Spieler ist, sicherte sich ein Talent nun ihren ersten internationalen Titel.

Rosenheim – Rudi Rohrmüller, der Trainer des Rosenheimer Squashvereins, hat vom Ausrichter der PSA Saarland Squash Open, Johannes Wessela, eine Wild-Card für das Weltranglistenturnier bekommen. Nach seiner langwierigen Verletzung und dem Trainingsaufbau Stand dort also eine Standortbestimmung für ihn an.

Für Hanna Kumberger ging es nach Bratislava zu den Slovak Junior Open, um den internationalen Vergleich zu suchen. Die 14-jährige Pangerin holte sich dabei ihren ersten internationalen Titel.

Harter Kampf zum Start

Da der 30-jährige Rosenheimer mit einer Wild-Card ins Feld kam, hatte er keine Setzung. Er traf in der ersten Runde auf den Niederländer Sebastian Hofman, der sich als harte Nuss herausstellte. „Es ging zäh los und der „Hollie“ zeigte Kampfgeist und Siegeswillen, da musste ich gleich mal ordentlich dagegenhalten, um im fünften Satz zu gewinnen“, schätzte Rohrmüller die erste Partie ein.

Rudi Rohrmüller gewann im Halbfinale gegen den Iren Scott Gillanders.

In Runde zwei wartete der an drei gesetzte Miguel Mathis aus der Schweiz. Den 20-Jährigen kannte er noch aus seiner Jugendzeit, als Rohrmüller als Trainer für Österreich und Bayern arbeitete. Mit 3:0-Sätzen zog der Innstädter in die nächste Runde ein.

Erfahrung zahlt sich aus

Im Halbfiale wartete der Ire Scott Gillanders, der den an Nummer zwei Gesetzen Australier Antony Lepper und den Spanier Alvaro Martin in den Vorrunden geschlagen hatte. „Wie schon in den Runden zuvor war die Erfahrung der ausschlaggebende Punkt. Die Jungs sind alle topfit und können gut spielen, sind aber oft zu ungestüm, während Rudi clever den richtigen Ball zum richtigen Zeitpunkt spielt“, stellte Weidinger fest.

Im Finale wartet dann der Nationalmannschaftskollege und Sportsoldat Jan Wipperfürth, der für das Bundesligateam aus Krefeld spielt. Der 20-Jährige konnte den Luxemburger Amir Samimi, den Engländer Syed Hasnain und den Ägypter Tarek Shehata bis zum Finale aus dem Rennen werfen. Mit guter Taktik und konzentrierter Spielweise hatte Wipperfürth in den ersten beiden Sätzen keine Chance und es sah nach einem klaren Sieg für Rohrmüller aus.

„Dann merkte man, dass der körperliche Zustand von Rudi noch nicht bei 100 Prozent liegt und Jan kam nochmal ins Match, doch mit etwas Glück und Cleverness konnte sich der RSQV-Coach ins Ziel retten“, analysierte der Sportvorstand den Erfolg von Rohrmüller.

Klare Angelegenheit im Finale

Hanna Kumberger benötigte drei Siege, um ihren ersten internationalen Titel zu sichern. In der ersten Runde startet sie mit einem 3:0 gegen Linda Boros (Königsbrunner SC).

Auch die Maltesin Fae Inglott konnte der cleveren Spielweise der Rosenheimerin nichts entgegensetzen und verlor mit 0:3. Das Finale gegen die Tschechin Ella Pelikanova, immerhin die Nummer 17 der europäischen Jugendrangliste für Mädchen U15, war eine unerwartet klare Angelegenheit und ging mit 3:0-Sätzen an das Mädchen vom Finsterwalder Gymnasium.

re

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